{"id":1594,"date":"2017-03-01T00:00:00","date_gmt":"2017-02-28T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2017\/03\/bebauung-des-botanischen-gartens-am-adenauerring-gruene-fordern-buergerbeteiligung\/"},"modified":"2020-07-30T11:24:11","modified_gmt":"2020-07-30T09:24:11","slug":"bebauung-des-botanischen-gartens-am-adenauerring-gruene-fordern-buergerbeteiligung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2017\/03\/bebauung-des-botanischen-gartens-am-adenauerring-gruene-fordern-buergerbeteiligung\/","title":{"rendered":"Bebauung des Botanischen Gartens am Adenauerring:  GR\u00dcNE fordern B\u00fcrgerbeteiligung"},"content":{"rendered":"<p>Zur Frage einer Bebauung des Botanischen Gartens des KIT <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2017\/02\/konsensuskonferenz-zur-frage-einer-bebauung-des-botanischen-gartens-am-adenauerring-antrag-sachverhalt-begruendung\/\">fordert die GR\u00dcNE Gemeinderatsfraktion<\/a> eine Beteiligung der Karlsruher B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger mittels Konsensusverfahren. In der Konsensuskonferenz sollten Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Bebauung und Nutzung des Areals er\u00f6rtert werden. Dabei sollten die Schaffung neuer Studentenwohnheime sowie die Frage um Erhalt bzw. Verlagerung der botanischen G\u00e4rten des KIT explizit in die Beratungen eingeschlossen werden. Ziel ist, eine Empfehlung der Karlsruher B\u00fcrgerschaft an den Gemeinderat zu erhalten.<\/p>\n<p>\u201eDas gro\u00dfe \u00f6ffentliche Interesse an diesem Thema legt es nahe, die B\u00fcrgerschaft an dem Entscheidungsprozess zu beteiligen\u201c, erl\u00e4utert die Fraktionsvorsitzende Ute Leidig. \u201eDie GR\u00dcNE Fraktion h\u00e4lt hier ein Konsensusverfahren f\u00fcr geeignet. In den letzten Jahren konnten in Karlsruhe durch diese Methode komplexe Problemlagen ausgewogen betrachtet werden, z.B. bei der Frage um die Verlegung der Kleing\u00e4rten an der Stuttgarter Stra\u00dfe. Die Frage einer Bebauung des Botanischen Gartens des KIT ist ebenfalls komplex. Wir sehen daher eine gute Chance, mit diesem Verfahren die unterschiedlichen Interessenslagen zu kl\u00e4ren und zu einer tragf\u00e4higen Entscheidung zu kommen.\u201c<\/p>\n<p>\u00dcber das Bauvorhaben auf dem Gel\u00e4nde KIT-Campus-S\u00fcd \u00f6stlich des Adenauerrings wird bereits seit 2014 diskutiert. Das KIT braucht zus\u00e4tzliche Fl\u00e4chen f\u00fcr Forschung und Lehre und m\u00f6chte gleichzeitig f\u00fcr wissenschaftsnahe Unternehmen und Institutionen r\u00e4umliche Optionen schaffen. Au\u00dferdem werden dringend zus\u00e4tzliche Wohnheime f\u00fcr Studierende ben\u00f6tigt. Die Stadt Karlsruhe ist in diese Entscheidung involviert, da sie durch den Bebauungsplan die zul\u00e4ssige bauliche Nutzung des Gel\u00e4ndes festlegt.<\/p>\n<p>\u201eDie direkten Anwohnerinnen und Anwohner am \u00f6stlichen Adenauerring werden von Ver\u00e4nderungen auf dem Areal besonders betroffen sein. Anf\u00e4ngliche Einw\u00e4nde gegen die Massivit\u00e4t und Dichte der Bebauung wurden daher teilweise ber\u00fccksichtigt und die Planungen entsprechend angepasst\u201c, erl\u00e4utert Co-Fraktionsvorsitzender Johannes Honn\u00e9. \u201eUngel\u00f6st sind jedoch immer noch die Interessenslagen um den Erhalt bzw. die Verlagerung des Botanischen Gartens des KIT. Das Gel\u00e4nde des Botanischen Gartens mit seinen Gew\u00e4chsh\u00e4usern wird zwar erst in sp\u00e4teren Bauabschnitten bebaut werden. Dennoch werden im Bebauungsplan daf\u00fcr bereits die entscheidenden Weichen gestellt.\u201c<\/p>\n<p>Karlsruher B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, vor allem aus der Oststadt, haben sich inzwischen zu einer B\u00fcrgerinitiative zusammengeschlossen, um die Verlagerung des Botanischen Gartens des KIT zu verhindern. \u201eSie w\u00fcnschen den Erhalt des Botanischen Gartens am bisherigen Standort mit seinen gro\u00dfen Freifl\u00e4chen, den Gew\u00e4chsh\u00e4usern mit der gro\u00dfen Pflanzensammlung sowie der Forschungsprojekte im Bereich der Biodiversit\u00e4t\u201c, so Renate Rast\u00e4tter, Fachsprecherin der GR\u00dcNEN f\u00fcr Naturschutz. \u201eDaneben ist die \u00f6ffentliche Zug\u00e4nglichkeit der G\u00e4rten und Gew\u00e4chsh\u00e4user ein wichtiges Anliegen. Eine m\u00f6gliche Verlagerung der Botanischen G\u00e4rten ginge nach derzeitigem Stand der Planung mit einer deutlichen Verkleinerung der Freifl\u00e4chen und einer Einschr\u00e4nkung der \u00f6ffentlichen Zug\u00e4nglichkeit einher. Die \u201egr\u00fcne Oase\u201c am Adenauerring w\u00fcrde zugebaut.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie komplexe Sachlage und die derzeitige Unvereinbarkeit der Interessen von Land\/KIT einerseits und der B\u00fcrgerinitiative andererseits machen es schwer, zu einer angemessenen Entscheidung hinsichtlich des Bebauungsplans zu kommen. Aus einer Konsensuskonferenz k\u00f6nnten hierzu wichtige Entscheidungshilfen resultieren\u201c, so die GR\u00dcNEN.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Frage einer Bebauung des Botanischen Gartens des KIT fordert die GR\u00dcNE Gemeinderatsfraktion eine Beteiligung der Karlsruher B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger mittels Konsensusverfahren. 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