{"id":1577,"date":"2016-11-17T00:00:00","date_gmt":"2016-11-16T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/11\/gemeinsame-pressemitteilung-der-fraktionen-von-gruene-und-kult-planfeststellungsverfahren-2-rheinbruecke-brueckengegner-im-gemeinderat-formulieren-ergaenzung-zur-staedtischen-stellungnahme\/"},"modified":"2020-07-09T15:52:42","modified_gmt":"2020-07-09T13:52:42","slug":"gemeinsame-pressemitteilung-der-fraktionen-von-gruene-und-kult-planfeststellungsverfahren-2-rheinbruecke-brueckengegner-im-gemeinderat-formulieren-ergaenzung-zur-staedtischen-stellungnahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/11\/gemeinsame-pressemitteilung-der-fraktionen-von-gruene-und-kult-planfeststellungsverfahren-2-rheinbruecke-brueckengegner-im-gemeinderat-formulieren-ergaenzung-zur-staedtischen-stellungnahme\/","title":{"rendered":"Gemeinsame Pressemitteilung der Fraktionen von GR\u00dcNE und KULT Planfeststellungsverfahren 2. Rheinbr\u00fccke Br\u00fcckengegner im Gemeinderat formulieren Erg\u00e4nzung zur st\u00e4dtischen Stellungnahme"},"content":{"rendered":"<p>Zu den Schwerpunkten in der kommenden Gemeinderatssitzung am 22. November z\u00e4hlt die Stellungnahme zur Machbarkeitsuntersuchung \u201aBr\u00fccke zwischen den Br\u00fccken\u2018 im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zweite Rheinbr\u00fccke. Aus Sicht der Gemeinderatsfraktionen von Gr\u00fcnen und Kult soll der hervorragende Entwurf der st\u00e4dtischen Stellungnahme erg\u00e4nzt werden: \u201eF\u00fcr eine tragf\u00e4hige Entscheidung in Sachen Rheinbr\u00fccke bedarf es belastbarer Daten f\u00fcr alle Planungsf\u00e4lle\u201c, beschreibt Gr\u00fcne-Stadtrat Johannes Honn\u00e9 die Situation. Die bisherige Planung zeichne sich durch eine ungen\u00fcgende Tiefe und Genauigkeit der Erhebungen aus. Schon beim \u00f6ffentlichen Faktencheck im Jahr 2011 wurde das festgestellt.<\/p>\n<p>Die beiden Fraktionen stellen mit Kopfsch\u00fctteln fest, dass die planenden Stellen in Rheinland-Pfalz ihren Prognosen weiterhin die Verkehrszahlen von 2010 zugrunde legen. \u201eDiese Prognosen mit gro\u00dfer Steigerung des Verkehrs waren damals schon falsch, sind jetzt v\u00f6llig \u00fcberholt durch die stagnierende Verkehrsmenge und verzerren die Entscheidung zugunsten einer falschen Variante\u201c, \u00e4rgert sich Kult-Stadtrat Dr. Eberhard Fischer. Aus diesem Grund fordern Gr\u00fcne und Kult eine \u201aEichung\u2018 der Prognosen an der aktuellen Verkehrsmenge und eine Ber\u00fccksichtigung aktueller Erkenntnisse \u00fcber Zu- bzw. Abnahmen des Verkehrs. Zudem sei nicht gekl\u00e4rt, wie sich die Verkehrsfl\u00fcsse durch die Stadt Karlsruhe bis hin zur Autobahn \u00e4ndern w\u00fcrden, wenn die zus\u00e4tzliche Rheinbr\u00fccke ohne Anschluss an die B 36 gebaut werde.<\/p>\n<p>Gr\u00fcne und Kult sind \u00fcberzeugt, dass die L\u00f6sung f\u00fcr eine jederzeit verf\u00fcgbare leistungsf\u00e4hige Rheinquerung nicht in einer zus\u00e4tzlichen, sondern in einer \u201aBr\u00fccke zwischen den Br\u00fccken\u2018 liege. Fischer erkl\u00e4rt die Idee dahinter: \u201eZwei sich jeweils selbst tragende Br\u00fcckenh\u00e4lften werden nacheinander errichtet; die erste H\u00e4lfte zwischen den aktuellen Br\u00fccken f\u00fcr Stra\u00dfe und Schiene, die zweite H\u00e4lfte als Ersatz der bestehenden Br\u00fccke.\u201c Mit jeweils drei Fahr-, einem Standstreifen plus einem abgetrennten Rad- und Fu\u00dfweg pro Fahrtrichtung k\u00f6nnte diese Variante die von allen Seiten geforderte Redundanz sicherstellen, wenn eine H\u00e4lfte wegen Baustelle oder Unfall ausfalle. Aus \u00f6kologischer Sicht hat diese Variante riesige Vorteile: \u201eNatur- und Erholungsr\u00e4ume beiderseits des Rheins werden nicht angetastet\u201c, verdeutlicht Honn\u00e9. Einen entsprechend formulierten <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/10\/interfraktioneller-ergaenzungsantrag-zu-top-4-1-der-gemeinderats-sitzung-vom-25-10-16-der-tagesordnungspunkt-wurde-auf-die-gemeinderatssitzung-am-22-11-2016-verschoben-planfeststellungsverfahren-2\/\">Erg\u00e4nzungsantrag<\/a> haben die Stadtr\u00e4tinnen und Stadtr\u00e4te von Gr\u00fcnen, SPD, Kult und der Linken gestellt.<\/p>\n<p>Auch die CDU hat einen Antrag zum Thema zus\u00e4tzliche Rheinbr\u00fccke und deren Anschluss ans Karlsruher Stra\u00dfensystem eingebracht. Ziel ist die m\u00f6glichst schnelle Planung, um die zweite Stra\u00dfenbr\u00fccke an die B36 anzuschlie\u00dfen. Gr\u00fcne und Kult fragen sich daher, \u201ewelches Demokratieverst\u00e4ndnis die Konservativen an den Tag legen.\u201c Denn der Karlsruher Gemeinderat legte sich schon vor Jahren gegen eine zweite Stra\u00dfenbr\u00fccke fest \u2013 die Bef\u00fcrworter sind mit rund 18 Stimmen weiterhin die klare Minderheit im 48k\u00f6pfigen Gremium. Das h\u00e4lt aber weder Stadtr\u00e4te noch Bundestagsabgeordnete der CDU ab, weiterhin gegen die Mehrheitsentscheidung mit aller Macht zu agieren. Dass die CDU mit ihrem Antrag noch mehr Verkehrsbelastung, L\u00e4rm und Schadstoffe nach Karlsruhe bringen wolle und zudem einen immensen Fl\u00e4chenverlust in Kauf nehme, passe in dieses Bild. \u201eDie wollen nur mehr Stra\u00dfen. Der Rest ist denen egal. Das ist Verkehrspolitik aus den 70ern\u201c, so Fischer und Honn\u00e9.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu den Schwerpunkten in der kommenden Gemeinderatssitzung am 22. 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