{"id":1574,"date":"2016-09-02T00:00:00","date_gmt":"2016-09-01T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/09\/gruene-wollen-25-bioanteil-bei-der-schul-und-kitaverpflegung-einfuehren\/"},"modified":"2026-03-25T09:57:46","modified_gmt":"2026-03-25T08:57:46","slug":"gruene-wollen-25-bioanteil-bei-der-schul-und-kitaverpflegung-einfuehren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/09\/gruene-wollen-25-bioanteil-bei-der-schul-und-kitaverpflegung-einfuehren\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE wollen 25 % Bioanteil bei der Schul- und Kitaverpflegung einf\u00fchren"},"content":{"rendered":"<p>Bereits im April 2016 hatte die Stadtverwaltung dem Gemeinderat aufgrund eines GR\u00dcNEN <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2014\/05\/mehr-bio-essen-in-karlsruhe-antrag-sachverhalt-begruendung\/\">Gemeinderatsantrags<\/a> eine umfangreiche Konzeption zur Einf\u00fchrung von Bioprodukten bei der Mittagsverpflegung in st\u00e4dtischen Kantinen und Mensen vorgelegt. Sie enthielt die Empfehlung, mit 25 % Bioanteil einzusteigen, wobei die Mehrkosten pro Essen als sehr gering beziffert wurden. Da dieser Beschlussvorschlag nur eine Kenntnisnahme enthielt, greifen die GR\u00dcNEN jetzt das Thema Bioverpflegung in st\u00e4dtischen Einrichtungen erneut mit einem <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/08\/einfuehrung-eines-bio-anteils-von-25-an-allen-staedtischen-schulen-kitas-und-horten-mit-mittagessensangebot-antrag-sachverhalt-begruendung\/\">Antrag<\/a> auf.<\/p>\n<p>Wegen des hohen Stellenwerts f\u00fcr eine gesunde und nachhaltige Mittagsverpflegung f\u00fcr Kinder wollen die GR\u00dcNEN bereits ab den n\u00e4chsten Vergabeentscheidungen f\u00fcr die Lieferungen von Schulessen mit der Einf\u00fchrung eines 25%igen Bioanteils beginnen.<br \/>\nSie verweisen darauf, dass bundesweite Studien seit l\u00e4ngerer Zeit belegen, dass die Ern\u00e4hrung von Kindern oft nicht den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung im Bereich Kinderern\u00e4hrung entspricht. \u201eViele Kinder essen zu s\u00fc\u00df, zu fett und zu wenig Obst, Gem\u00fcse und Salate. Da immer mehr Kinder Ganztagseinrichtungen besuchen, kann die Stadt mit einem gesunden Mittagsessen mit Bioprodukten einen positiven Beitrag zur gesundheitlichen Pr\u00e4vention und zur Ern\u00e4hrungsbildung von Kindern leisten\u201c, so Stadtr\u00e4tin Renate Rast\u00e4tter, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion. Zudem sei \u201eNachhaltigkeit\u201c eine der f\u00fcnf \u00fcbergeordneten Leitperspektiven in den neuen Bildungspl\u00e4nen, wozu ma\u00dfgeblich auch eine gesunde und klimagerechte Ern\u00e4hrung geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>\u201eErkenntnisse aus vielen anderen St\u00e4dten zeigen, dass die Einf\u00fchrung eines 25%igen Bioanteils an Mittagessen in Kitas, Horten und Schulen durch eine geschickte Speise- und Men\u00fcplanung kostenneutral erfolgen kann\u201c, erl\u00e4utert Stadtr\u00e4tin Zoe Mayer, zust\u00e4ndig f\u00fcr Verbraucherschutz. \u201eVoraussetzung daf\u00fcr ist, dass konsequent regionale und saisonale Produkte verwendet und tierische Produkte wie Fleisch ma\u00dfvoll eingesetzt werden.\u201c Dies w\u00fcrde auch den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung sowie der Klimagerechtigkeit entsprechen.<\/p>\n<p>Ein Aufschlag auf die k\u00fcrzlich vom Gemeinderat gegen die Stimmen der GR\u00dcNEN beschlossene Preiserh\u00f6hung beim Schulessen kommt f\u00fcr die GR\u00dcNEN aber nicht infrage. \u201eGanz abgesehen davon, dass dadurch die Belastung der Eltern weiter ansteigen w\u00fcrde, w\u00e4re eine erneute Preiserh\u00f6hung kontraproduktiv f\u00fcr die breite Akzeptanz, die f\u00fcr ein solches Vorhaben notwendig ist\u201c, so die beiden Stadtr\u00e4tinnen. \u201eWir pl\u00e4dieren aber f\u00fcr eine Motivationskampagne f\u00fcr Bio-Essen, die ohnehin f\u00fcr die ganze Stadtgesellschaft wertvolle und wichtige Impulse liefern k\u00f6nnte.\u201c Um die Qualit\u00e4t und Akzeptanz des Schul- und Kitaessens dauerhaft zu sichern und bedarfsgerecht zu optimieren, setzen sich die GR\u00dcNEN daf\u00fcr ein, dass die Qualit\u00e4tsstandards in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden evaluiert werden. \u201eDabei sollen auch Sch\u00fclerInnenbewertungen und R\u00fcckmeldungen von Eltern ber\u00fccksichtigt werden\u201c, so Mayer und Rast\u00e4tter, \u201edenn auf deren Beurteilung kommt es an.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr die weitere Entwicklung des Einsatzes von Bioprodukten in st\u00e4dtischen Einrichtungen w\u00e4re es aus Sicht der GR\u00dcNEN zudem hilfreich, dass die Stadt sich dem bundesweiten Bio-St\u00e4dte-Netzwerk anschlie\u00dft, zu dem etwa N\u00fcrnberg, Darmstadt, Heidelberg und Bremen geh\u00f6ren. \u201eDie Vernetzung und der Informationsaustausch k\u00f6nnen dazu beitragen, dass Ziele wie eine kommunale F\u00f6rderung des Biolandbaus und die F\u00f6rderung von Bio-Lebensmitteln in \u00f6ffentlichen Einrichtungen erfolgreicher umgesetzt werden k\u00f6nnen\u201c, so die beiden GR\u00dcNEN Stadtr\u00e4tinnen abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits im April 2016 hatte die Stadtverwaltung dem Gemeinderat aufgrund eines GR\u00dcNEN Gemeinderatsantrags eine umfangreiche Konzeption zur Einf\u00fchrung von Bioprodukten bei der Mittagsverpflegung in st\u00e4dtischen Kantinen und Mensen vorgelegt. 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