{"id":1570,"date":"2016-09-16T00:00:00","date_gmt":"2016-09-15T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/09\/gruene-fordern-nachdenken-ueber-alternativen-zum-umbau-der-kriegsstrasse\/"},"modified":"2020-09-28T17:48:56","modified_gmt":"2020-09-28T15:48:56","slug":"gruene-fordern-nachdenken-ueber-alternativen-zum-umbau-der-kriegsstrasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/09\/gruene-fordern-nachdenken-ueber-alternativen-zum-umbau-der-kriegsstrasse\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne fordern Nachdenken \u00fcber Alternativen zum Umbau der Kriegsstra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p>Der Umbau der Kriegsstra\u00dfe mit Autotunnel und oberirdischer Stra\u00dfenbahn ist seit \u00fcber einem Jahr in der Warteschleife, weil das Bundesverkehrsministerium seine F\u00f6rderzusage ausgesetzt hat.<br \/>\nDeshalb hat die GR\u00dcNE-Fraktion bei der Stadtverwaltung bzw. KASIG <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/08\/umbau-der-kriegsstrasse-kostentransparenz-und-weitere-planung-antrag-sachverhalt-begruendung\/\">beantragt<\/a>, Alternativen zum geplanten Umbau der Kriegsstra\u00dfe aufzuzeigen. Diese sollten hinsichtlich der resultierenden Kosten wie auch der Auswirkungen auf den Stra\u00dfenverkehr dargestellt werden. Insbesondere der Rad- und Fu\u00dfverkehr in diesem problematischen Innenstadtgebiet sowie der Schienenverkehr sollen dabei ber\u00fccksichtigt werden. \u201eDie Beteiligung der Bev\u00f6lkerung hat bei diesem Prozess h\u00f6chste Priorit\u00e4t&#8220;, so Stadtrat Johannes Honn\u00e9. \u201eFalls eine Alternative geplant w\u00fcrde, m\u00fcsste dazu aus unserer Sicht erneut ein B\u00fcrgerentscheid stattfinden.&#8220;<\/p>\n<p>Auf Antrag der GR\u00dcNEN benennt die Verwaltung nun 225,2 Mio. Euro als aktuelle Kostenprognose f\u00fcr die Teilma\u00dfnahme Kriegsstra\u00dfe, falls diese bis 2020\/2021 fertiggestellt wird. Der Eigenanteil der Stadt lasse sich nicht genau beziffern.<\/p>\n<p>In ihrer Stellungnahme auf den Antrag der GR\u00dcNEN beharrt die Stadtverwaltung auf ihrer Haltung, dass von einer F\u00f6rderung f\u00fcr den Kriegsstra\u00dfenumbau auszugehen sei. \u201eLeider vers\u00e4umt die Stadt aber, einen Zeitpunkt zu benennen, an dem das Warten auf einen endg\u00fcltigen F\u00f6rderbescheid ein Ende haben wird\u201c, erkl\u00e4ren die GR\u00dcNEN. \u201eEs herrscht Stillstand.\u201c<\/p>\n<p>Problematisch sehen die GR\u00dcNEN, dass die Stadt die Kosten f\u00fcr den Kriegsstra\u00dfentunnel ohne den Bundeszuschuss nicht tragen k\u00f6nnte. Damit stehe auch noch ein weiterer wesentlicher Teil des B\u00fcrgerentscheids von 2002 in Frage, n\u00e4mlich die schienenfreie Fu\u00dfg\u00e4ngerzone zwischen Europaplatz und Kronenplatz.<br \/>\n\u201eDoch gerade mit der schienenfreien Fu\u00dfg\u00e4ngerzone hatten die Bef\u00fcrworterInnen der Kombil\u00f6sung bei der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr den B\u00fcrgerentscheid geworben&#8220;, erg\u00e4nzt Stadtr\u00e4tin Ute Leidig. \u201eDaher sieht die GR\u00dcNE Fraktion die Bef\u00fcrworterInnen und Verantwortlichen f\u00fcr die Kombil\u00f6sung in der Pflicht, bei Ausfall der F\u00f6rderung durch den Bund alternative L\u00f6sungen aufzuzeigen.&#8220;<\/p>\n<p>Die in 2002 von den Verantwortlichen in der Verwaltung f\u00fcr die Kombil\u00f6sung getroffenen Aussagen zum Eigenanteil der Stadt f\u00fcr die Kombil\u00f6sung weichen eklatant von den heute vorliegenden Kosten ab. Der Eigenanteil der Stadt liegt statt der prognostizierten Kosten von ca. 75 Mio. Euro derzeit bei 367 Mio. Euro, also ca. dem F\u00fcnffachen, und wird den st\u00e4dtischen Haushalt damit \u00fcber Jahrzehnte deutlich belasten. Dazu kommen hohe j\u00e4hrliche Betriebskosten im zweistelligen Millionenbereich. \u201eDie Kostentransparenz aller m\u00f6glichen L\u00f6sungen ist uns daher \u00e4u\u00dferst wichtig\u201c, so die GR\u00dcNEN abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Umbau der Kriegsstra\u00dfe mit Autotunnel und oberirdischer Stra\u00dfenbahn ist seit \u00fcber einem Jahr in der Warteschleife, weil das Bundesverkehrsministerium seine F\u00f6rderzusage ausgesetzt hat. 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