{"id":1568,"date":"2016-09-12T00:00:00","date_gmt":"2016-09-11T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/09\/gruene-erleichtert-ueber-pfc-freies-trinkwasser-in-karlsruhe\/"},"modified":"2020-09-28T17:51:48","modified_gmt":"2020-09-28T15:51:48","slug":"gruene-erleichtert-ueber-pfc-freies-trinkwasser-in-karlsruhe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/09\/gruene-erleichtert-ueber-pfc-freies-trinkwasser-in-karlsruhe\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE erleichtert \u00fcber PFC-freies Trinkwasser in Karlsruhe"},"content":{"rendered":"<p>Angesichts der Aussage der Stadtwerke, das Karlsruher Trinkwasser werde regelm\u00e4\u00dfig auf PFC untersucht und es seien bisher keine Belastungen festgestellt worden, zeigen sich die GR\u00dcNE Gemeinderatsfraktion und auch die beiden GR\u00dcNEN Landtagsabgeordneten Bettina Lisbach und Alexander Salomon erleichtert.<\/p>\n<p>\u201eNach der \u00fcberregionalen Berichterstattung zu PFC-Belastungen im Raum s\u00fcdlich von Karlsruhe hatten sich viele besorgte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger an uns gewandt\u201c, so die beiden Abgeordneten. \u201eDeshalb hatten wir bei den Stadtwerken nach m\u00f6glichen Belastungen auch im Karlsruher Trinkwasser angefragt. Wir sind sehr froh, dass nun so schnell Entwarnung gegeben kann und dass die Untersuchungen auf PFC bereits routinem\u00e4\u00dfig durchgef\u00fchrt werden.\u201c<\/p>\n<p>Stadtr\u00e4tin Zoe Mayer, umweltpolitische Sprecherin der Gemeinderatsfraktion, lobt das umsichtige und vorausschauende Handeln der Stadtwerke: \u201eEs ist beruhigend zu wissen, dass alles getan wird, um die konstant hohe Qualit\u00e4t des Karlsruher Trinkwassers sicherzustellen und Gef\u00e4hrdungen f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung auszuschlie\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>Die GR\u00dcNEN PolitikerInnen weisen aber auch darauf hin, dass sich das Problem allein mit einer Entwarnung f\u00fcr das Karlsruher Trinkwasser nicht erledigt habe. \u201eDie mehrere Hundert Hektar umfassende PFC-Verseuchung im Raum Rastatt\/Baden-Baden macht uns gro\u00dfe Sorgen. Nicht nur weitere Untersuchungen, auch Sofortma\u00dfnahmen sind notwendig\u201c, betont Lisbach, die die GR\u00dcNEN im Umweltausschuss des Landtags vertritt. \u201eDas Thema wird uns im Landtag weiter besch\u00e4ftigen. Verschiedene Sanierungsverfahren und Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Betroffenen werden dabei wichtige Fragestellungen sein.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Landesregierung besch\u00e4ftigt sich seit inzwischen drei Jahren intensiv mit der PFC-Belastung in Nordbaden&#8220;, betont Salomon. \u201eDa konkrete Grenzwerte bundesweit noch nicht existieren, hat das Land zun\u00e4chst PFC-Vorsorgewerte festgelegt und ein Vorernte-Monitoring eingef\u00fchrt. Damit soll sichergestellt werden, dass Lebensmittel nicht in den Verkauf gelangen, wenn die Vorsorgewerte \u00fcberschritten werden. Auch werden im landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg derzeit Versuche mit Aktivkohlefiltern durchgef\u00fchrt, die bei Beregnungsanlagen verwendet werden k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Zwar l\u00e4sst sich durch die bereits umgesetzten Sofortma\u00dfnahmen sicherstellen, dass Trinkwasser und Lebensmittel die Vorsorgewerte unterschreiten. \u201eEine schnelle und einfache L\u00f6sung des PFC-Problems ist damit allerdings dennoch nicht zu erwarten\u201c, betonen die GR\u00dcNEN-PolitikerInnen. \u201eSanierungsverfahren zur fl\u00e4chenhaften Eliminierung der Schadstoffe sind extrem aufw\u00e4ndig, nehmen viel Zeit in Anspruch nehmen und sind auch noch unzureichend erforscht. Das Thema wird uns deshalb noch viele Jahre besch\u00e4ftigen\u201c, sind sich Lisbach, Salomon und Mayer sicher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts der Aussage der Stadtwerke, das Karlsruher Trinkwasser werde regelm\u00e4\u00dfig auf PFC untersucht und es seien bisher keine Belastungen festgestellt worden, zeigen sich die GR\u00dcNE Gemeinderatsfraktion und auch die beiden [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[12],"tags":[31,59],"class_list":["post-1568","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressemeldungen","tag-gesundheit","tag-umweltschutz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1568","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1568"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1568\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10810,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1568\/revisions\/10810"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1568"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1568"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1568"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}