{"id":1558,"date":"2016-05-25T00:00:00","date_gmt":"2016-05-24T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/05\/gruene-karlsruhe-soll-gemeinwohl-gemeinde-werden\/"},"modified":"2020-09-28T18:11:11","modified_gmt":"2020-09-28T16:11:11","slug":"gruene-karlsruhe-soll-gemeinwohl-gemeinde-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/05\/gruene-karlsruhe-soll-gemeinwohl-gemeinde-werden\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE: Karlsruhe soll Gemeinwohl-Gemeinde werden"},"content":{"rendered":"<p>Mit einem <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/03\/gemeinwohl-gemeinde-karlsruhe-antrag-sachverhalt-begruendung\/\">Antrag im Gemeinderat <\/a>fordert die GR\u00dcNE Fraktion die Stadtverwaltung auf, Nutzen und Aufwand zu pr\u00fcfen, um Karlsruhe zu einer &#8222;Gemeinwohl-Gemeinde&#8220; zu entwickeln.<\/p>\n<p>Der \u201eVerein zur F\u00f6rderung der Gemeinwohl-\u00d6konomie\u201c hat ausf\u00fchrliche Handreichungen erstellt, um sogenannte Gemeinwohlbilanzen als \u201eHerzst\u00fcck\u201c dieses neuen Ansatzes zu erstellen. Aus diesen geht hervor, welche Auswirkungen das Handeln eines Betriebes auf die Bereiche \u00f6kologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Mitbestimmung und Transparenz, Solidarit\u00e4t sowie Menschenw\u00fcrde hat. Kommunen, die Gemeinwohl-Gemeinde werden und diese Bereiche f\u00f6rdern wollen, k\u00f6nnen z. B f\u00fcr st\u00e4dtische Gesellschaften eine solche Bilanz erstellen oder dies bei Privatunternehmen in ihrem Gebiet unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Als ersten Schritt wollen die Karlsruher GR\u00dcNEN nun eine Gemeinwohlbilanz f\u00fcr eine ausgew\u00e4hlte st\u00e4dtische Gesellschaft erstellen lassen.<\/p>\n<p>\u201eAls politische Akteur*innen w\u00fcnschen wir uns von Unternehmen eine Ausrichtung ihrer Wirtschaftsweise am Wohl der gesamten Gesellschaft. Eine Gemeinwohlbilanz schafft Transparenz und ist Motivation, die Auswirkungen des eigenen Handelns verst\u00e4rkt zu durchdenken. Durch eine externe Pr\u00fcfung wird die M\u00f6glichkeit geschaffen, Schwachstellen aufzudecken\u201c, meint Joschua Konrad, Fachsprecher der Fraktion f\u00fcr Wirtschaftsf\u00f6rderung. \u201eHier kann die Stadt Karlsruhe Vorreiterin und Vorbild sein und interessierte Unternehmen an einen Tisch bringen. So k\u00f6nnen Erfahrungen ausgetauscht und Ans\u00e4tze weiterentwickelt werden.\u201c<\/p>\n<p>&#8222;Weltweit gibt es bereits f\u00fcnf Gemeinwohl-Gemeinden. Als erste deutsche Gemeinwohl-Gemeinde k\u00f6nnte auch Karlsruhe ein Signal setzen und andere Kommunen f\u00fcr dieses Thema begeistern. Deutsche Kommunen wie Mannheim oder Pfaffenhofen haben bereits ihr ernsthaftes Interesse an diesem Projekt bekundet&#8220;, erkl\u00e4rt Zoe Mayer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende.<\/p>\n<p>\u201eDas positive Image, das mit dieser Entwicklung einhergeht, kann f\u00fcr Karlsruhe zum Standortfaktor werden\u201c, sind sich die beiden GR\u00dcNEN Konrad und Mayer sicher. \u201eWir hoffen, dass interessierte Gr\u00fcnder*innen und auch bestehende Firmen diesen Weg gemeinsam mit der Stadt beschreiten wollen und k\u00fcnftig von den Erfahrungen der Stadt profitieren k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>N\u00e4here Informationen zum Projekt \u201eGemeinwohl-Gemeinde werden\u201c siehe\u00a0<a href=\"https:\/\/web.ecogood.org\/de\/\">https:\/\/web.ecogood.org\/de\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem Antrag im Gemeinderat fordert die GR\u00dcNE Fraktion die Stadtverwaltung auf, Nutzen und Aufwand zu pr\u00fcfen, um Karlsruhe zu einer &#8222;Gemeinwohl-Gemeinde&#8220; zu entwickeln. 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