{"id":1548,"date":"2016-04-14T00:00:00","date_gmt":"2016-04-13T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/04\/gruene-fuer-mehr-vegane-angebote-in-oeffentlichen-einrichtungen\/"},"modified":"2026-03-25T09:58:25","modified_gmt":"2026-03-25T08:58:25","slug":"gruene-fuer-mehr-vegane-angebote-in-oeffentlichen-einrichtungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/04\/gruene-fuer-mehr-vegane-angebote-in-oeffentlichen-einrichtungen\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE f\u00fcr mehr vegane Angebote in \u00f6ffentlichen Einrichtungen"},"content":{"rendered":"<p>Mit einem <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/03\/vegane-verpflegungsangebote-in-oeffentlichen-einrichtungen-in-karlsruhe-antrag-sachverhalt-begruendung\/\">Antrag im Karlsruher Gemeinderat <\/a>setzt sich die GR\u00dcNE Fraktion f\u00fcr eine St\u00e4rkung des veganen Angebots in den \u00f6ffentlichen Einrichtungen der Stadt Karlsruhe im Rahmen der st\u00e4dtischen Gesundheitspr\u00e4vention ein.<\/p>\n<p>Es sollen fl\u00e4chendeckend gesunde und vollwertige vegane Gerichte angeboten werden. Eine deutliche Kennzeichnung tierischer Inhaltsstoffe soll die bewusste Auswahl von Nahrungsmitteln im Hinblick auf eine vegane Ern\u00e4hrungsform und Nahrungsmittelunvertr\u00e4glichkeiten erleichtern.<\/p>\n<p>Der Trend zu gesunder und umweltbewusster Ern\u00e4hrung schreitet in den vergangenen Jahren stark voran. Im Jahr 2015 verzeichnet der Vegetarierbund Deutschland (VEBU) bereits 7,8 Millionen VegetarierInnen und rund 900.000 VeganerInnen in Deutschland, Tendenz steigend. Insgesamt ist zu beobachten, dass zudem immer mehr Menschen ihre pflanzlichen Ern\u00e4hrungsanteile erh\u00f6hen und tierische Produkte reduzieren.<\/p>\n<p>\u201eVor allem ethische Gr\u00fcnde sind die Ursache daf\u00fcr, dass Menschen zunehmend weniger tierische Produkte konsumieren. Noch immer stammen knapp 98 % der Fleischerzeugnisse und ebenso der Gro\u00dfteil anderer tierischer Erzeugnisse aus Intensiv- und Massentierhaltung. Dazu kommen exorbitante Treibhausgasemissionen in der Fleischproduktion und die Sorge um die globale Ern\u00e4hrungssicherung\u201c, so Zoe Mayer, verbraucherschutzpolitische Sprecherin der GR\u00dcNEN Fraktion. \u201eAuch der Gesundheitsaspekt gewinnt momentan stark an Bedeutung. Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung empfiehlt maximal 300 bis 500 Gramm Fleisch und Fleischprodukte pro Woche zur Reduzierung der Risiken von Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Krebs oder Herz-Kreislauferkrankungen.\u201c<\/p>\n<p>\u201cWir GR\u00dcNE sehen auch einen Handlungsbedarf f\u00fcr vegane Verpflegungsangebote an den Ganztagsschulen. Zwar gibt es inzwischen in der Regel jeden Tag ein vegetarisches Alternativangebot an den weiterf\u00fchrenden Schulen, aber f\u00fcr junge Menschen, die sich f\u00fcr eine vegane Ern\u00e4hrungsweise entscheiden, stellt das fehlende vegane Angebot in Schulmensen eine gro\u00dfe Herausforderung dar\u201c, so Renate Rast\u00e4tter, schulpolitische Sprecherin der GR\u00dcNEN Fraktion. \u201eDurch eine Ber\u00fccksichtigung von veganen Angeboten in vollwertiger Qualit\u00e4t kann die Verpflegung der betroffenen Sch\u00fclerInnen erleichtert und die gew\u00fcnschte Ern\u00e4hrungsvielfalt an unseren Schulen gef\u00f6rdert werden.\u201c<\/p>\n<p>Die beiden Stadtr\u00e4tinnen weisen darauf hin, dass das vegane Angebot in der Karlsruher Gastronomie bereits weit vorangeschritten ist: \u201eAuch viele Kantinen in Karlsruhe reagieren bereits. Seit dem Wintersemester 2015\/2016 bietet beispielsweise das Studierendenwerk Karlsruhe t\u00e4glich mindestens ein veganes Gericht an\u201c, so Mayer und Rast\u00e4tter abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem Antrag im Karlsruher Gemeinderat setzt sich die GR\u00dcNE Fraktion f\u00fcr eine St\u00e4rkung des veganen Angebots in den \u00f6ffentlichen Einrichtungen der Stadt Karlsruhe im Rahmen der st\u00e4dtischen Gesundheitspr\u00e4vention ein. 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