{"id":1541,"date":"2016-03-29T00:00:00","date_gmt":"2016-03-28T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/03\/gruene-fuer-information-von-renterinnen-ueber-grundsicherung-im-alter-und-bei-erwerbsminderung\/"},"modified":"2020-09-28T19:44:55","modified_gmt":"2020-09-28T17:44:55","slug":"gruene-fuer-information-von-renterinnen-ueber-grundsicherung-im-alter-und-bei-erwerbsminderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/03\/gruene-fuer-information-von-renterinnen-ueber-grundsicherung-im-alter-und-bei-erwerbsminderung\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE f\u00fcr Information von Renter*innen \u00fcber \u201eGrundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung\u201c"},"content":{"rendered":"<p>In einem <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/03\/armutspraevention-bei-rentnerinnen-in-karlsruhe-information-ueber-grundsicherung-im-alter-und-bei-erwerbsminderung-sgb-xii-antrag-sachverhalt-begruendung\/\">Antrag im Karlsruher Gemeinderat<\/a> fordert die GR\u00dcNE Fraktion, dass die Stadtverwaltung Karlsruher Rentner*innen \u00fcber die M\u00f6glichkeit der \u201eGrundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung\u201c informiert.<\/p>\n<p>Um ein selbstbestimmtes Leben im Alter f\u00fchren zu k\u00f6nnen, wurde 2003 die so genannte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII) eingef\u00fchrt. Diese Sozialleistung soll vor allem versch\u00e4mte Armut abbauen, die besonders aus den relativ hohen Sozialhilfezugangsschwellen entsteht. Die Grundsicherung ist mit diesem Ziel auf einen speziellen Personenkreis bezogen, auf die \u00fcber 65-J\u00e4hrigen und die unabh\u00e4ngig von der Arbeitsmarktlage dauerhaft voll Erwerbsgeminderten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.<\/p>\n<p>\u201eViele Anspruchsberechtigte verzichten aber auf die Grundsicherung. Entweder meiden sie aus Scham oder Angst den Gang zum Amt oder sie sind \u00fcber ihre Anspr\u00fcche auf Grundsicherung nicht informiert. Manche Senior*innen f\u00fcrchten aber offenbar auch, dass ihre Kinder Unterhalt bezahlen m\u00fcssen. Frauen sind besonders von niedrigen Renten betroffen, wenn sie beispielsweise alleinerziehend waren, keinen Anspruch auf Witwenrente haben oder als Folge von prek\u00e4ren Besch\u00e4ftigungs- oder Arbeitsverh\u00e4ltnissen. Auch unzureichend informierte Rentner*innen, u.a. mit Migrationshintergrund, Analphabet*innen und sozial isolierte Rentner*innen k\u00f6nnen ihre Anspr\u00fcche auf Regelleistungen oft nicht geltend machen\u201c, so der sozialpolitische Sprecher der GR\u00dcNEN Gemeinderatsfraktion, Michael Borner.<\/p>\n<p>Laut einer Studie im Auftrag der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung betr\u00e4gt die \u201eQuote der Nichtinanspruchnahme\u201c ca. 68 Prozent. Danach l\u00e4sst sich mit den einschl\u00e4gigen Daten f\u00fcr Karlsruhe mit guter N\u00e4herung berechnen, dass bei uns etwa 8.000 B\u00fcrger*innen ihren Anspruch auf Grundsicherung nicht wahrnehmen.<\/p>\n<p>Ziel des Antrags der GR\u00dcNEN ist, dass m\u00f6glichst alle Anspruchsberechtigten \u00fcber die Grundsicherung im Alter informiert sind. \u201eDie Information der Anspruchsberechtigten sollte in \u201eLeichter Sprache\u201c erfolgen, um sprachlichen H\u00fcrden vorzubeugen. Eine Zusammenarbeit mit Landesverwaltungen und Bundesverwaltungen k\u00f6nnte f\u00fcr die Umsetzung gegebenenfalls notwendig sein.<\/p>\n<p>Des Weiteren sollen damit die \u201eLeitlinien gegen Altersarmut der Stadt Karlsruhe\u201c voran gebracht werden, wonach jeder \u00e4ltere Mensch seine grundlegende materielle Versorgung zur Existenzsicherung und zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft hat und mindestens \u00fcber das finanzielle Existenzminimum in H\u00f6he der Grundsicherung verf\u00fcgt\u201c, so abschlie\u00dfend Stadtrat Istvan Pinter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem Antrag im Karlsruher Gemeinderat fordert die GR\u00dcNE Fraktion, dass die Stadtverwaltung Karlsruher Rentner*innen \u00fcber die M\u00f6glichkeit der \u201eGrundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung\u201c informiert. 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