{"id":1539,"date":"2015-10-01T00:00:00","date_gmt":"2015-09-30T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2015\/10\/mehr-direkte-demokratie-in-den-kommunen-gisela-splett-mdl-alexander-salomon-mdl-und-bettina-lisbach-vorsitzende-der-gruenen-gemeinderatsfraktion-reform-der-gemeindeordnung-erweitert-die-mitbestim\/"},"modified":"2020-07-01T16:51:37","modified_gmt":"2020-07-01T14:51:37","slug":"mehr-direkte-demokratie-in-den-kommunen-gisela-splett-mdl-alexander-salomon-mdl-und-bettina-lisbach-vorsitzende-der-gruenen-gemeinderatsfraktion-reform-der-gemeindeordnung-erweitert-die-mitbestim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2015\/10\/mehr-direkte-demokratie-in-den-kommunen-gisela-splett-mdl-alexander-salomon-mdl-und-bettina-lisbach-vorsitzende-der-gruenen-gemeinderatsfraktion-reform-der-gemeindeordnung-erweitert-die-mitbestim\/","title":{"rendered":"Mehr direkte Demokratie in den Kommunen"},"content":{"rendered":"<br \/>\n<h2> Gisela Splett MdL, Alexander Salomon MdL und Bettina Lisbach, Vorsitzende der Gr&#xFC;nen Gemeinderatsfraktion: <\/h2>\n<h2> Reform der Gemeindeordnung erweitert die Mitbestimmung der B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger <br \/> <\/h2>\n<p> Die Gr&#xFC;ne Gemeinderatsfraktion begr&#xFC;&#xDF;t den Ausbau der direkten Demokratie auf kommunaler Ebene. &#x201E;Politik profitiert von der Einmischung der B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger. Indem wir ihnen mehr M&#xF6;glichkeiten geben, mit zu entscheiden, erh&#xF6;hen wir den Anreiz, sich aktiv einzubringen. Das st&#xE4;rkt unser Gemeinwesen&#x201C;, ist sich die Fraktionsvorsitzende Bettina Lisbach sicher. M&#xF6;glich wird dies durch umfangreiche &#xC4;nderungen der Gemeindeordnung, die der Landtag am Mittwoch in erster Lesung beraten hat. <\/p>\n<p> Das Gesetz soll zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Danach sind B&#xFC;rgerbegehren und -entscheide k&#xFC;nftig auch bei der Einleitung von Bauleitplanverfahren mit einer dreimonatigen Frist m&#xF6;glich. &quot;B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger haben somit die M&#xF6;glichkeit, Grundsatzentscheidungen &#xFC;ber die Bauplanung und Stadtentwicklung zu treffen&#x201C;, erkl&#xE4;rt die Landtagsabgeordnete Gisela Splett. Bisher war dieser Bereich von B&#xFC;rgerbegehren ausgeschlossen. &#x201E;Die Neuregelung ist ein gro&#xDF;er Fortschritt, denn diese Fragen treiben die Menschen um: Wie nutzen wir die Fl&#xE4;chen, wie gestalten wir den &#xF6;ffentlichen Raum, welche Vorhaben wollen wir verwirklichen, was wollen wir besonders sch&#xFC;tzen?&#x201C;, sind sich die Karlsruher Abgeordneten Splett und Salomon einig. &#x201E;Baden- W&#xFC;rttemberg schlie&#xDF;t damit in Sachen B&#xFC;rgerbeteiligung auf. In Bayern k&#xF6;nnen die B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger seit langem &#xFC;ber Bauleitplanverfahren abstimmen &#x2013; mit positiven Erfahrungen.&#x201C; <\/p>\n<p> Zugleich sinken durch die gr&#xFC;n-rote Reform die H&#xFC;rden f&#xFC;r B&#xFC;rgerbegehren. In naher Zukunft m&#xFC;ssen daf&#xFC;r nur noch sieben statt bisher zehn Prozent der Stimmberechtigten unterschreiben. Um ein B&#xFC;rgerbegehren gegen Beschl&#xFC;sse des Gemeinderats einzuleiten, wird die Frist zur Sammlung von Unterschriften von sechs Wochen auf drei Monate verdoppelt. &#x201E;Damit bestimmen die B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger aktiv mit, welche Themen auf die politische Agenda kommen. Der Austausch zwischen Stadtgesellschaft, Verwaltung und Gemeinderat wird intensiver werden&#x201C;, lobt Alexander Salomon MdL. <\/p>\n<p> Das Zustimmungsquorum bei B&#xFC;rgerentscheiden wird ebenfalls von bisher 25 auf 20 Prozent der Stimmberechtigten gesenkt: Wenn eine Frage der B&#xFC;rgerschaft zur Entscheidung vorgelegt wird, muss die Mehrheit gleichzeitig 20 Prozent der Wahlberechtigten repr&#xE4;sentieren. Dann ist die Entscheidung g&#xFC;ltig. <\/p>\n<p> &#x201E;Besonders freut uns, dass die neuen Regelungen die Arbeit kommunaler Gremien durch erweiterte Ver&#xF6;ffentlichungen im Internet und &#xF6;ffentliche Vorberatungen transparenter machen&#x201C; sagt Bettina Lisbach. &#x201E;Auch werden unsere Rechte als Gemeinde- und Kreisr&#xE4;t\/innen gest&#xE4;rkt. Beispielsweise verbessert die Erstattung von Aufwendungen f&#xFC;r Kinderbetreuung und die Betreuung pflegebed&#xFC;rftiger Angeh&#xF6;riger w&#xE4;hrend der Sitzungen die Vereinbarkeit des Mandats mit dem Familienleben. Das senkt die H&#xFC;rde, sich f&#xFC;r ein Mandat im Gemeinderat zu bewerben.&#x201C; <\/p>\n<p> Auch die Beteiligung von Jugendlichen wird durch die neue Gemeindeordnung gest&#xE4;rkt, die konkrete Ausgestaltung aber den Kommunen &#xFC;berlassen. &#x201E;Die Umsetzung der nun vorgesehenen Verbesserungen auch in Karlsruhe wird uns in den n&#xE4;chsten Monaten noch intensiv besch&#xE4;ftigen&#x201C;, so die Gr&#xFC;nen abschlie&#xDF;end. <\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gisela Splett MdL, Alexander Salomon MdL und Bettina Lisbach, Vorsitzende der Gr&#xFC;nen Gemeinderatsfraktion: Reform der Gemeindeordnung erweitert die Mitbestimmung der B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger Die Gr&#xFC;ne Gemeinderatsfraktion begr&#xFC;&#xDF;t den Ausbau der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-1539","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressemeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1539","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1539"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1539\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6372,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1539\/revisions\/6372"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1539"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1539"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1539"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}