{"id":1532,"date":"2016-02-01T00:00:00","date_gmt":"2016-01-31T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/02\/gruene-wollen-auskunft-ueber-private-und-gewerbliche-drohnenfluege-auf-karlsruher-gemarkung\/"},"modified":"2020-08-11T21:57:18","modified_gmt":"2020-08-11T19:57:18","slug":"gruene-wollen-auskunft-ueber-private-und-gewerbliche-drohnenfluege-auf-karlsruher-gemarkung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/02\/gruene-wollen-auskunft-ueber-private-und-gewerbliche-drohnenfluege-auf-karlsruher-gemarkung\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE wollen Auskunft \u00fcber private und gewerbliche Drohnenfl\u00fcge auf Karlsruher Gemarkung"},"content":{"rendered":"\n<p> Die Verwendung von unbemannten Luftfahrtsystemen (Drohnen) im Hobby- und Freizeitbereich sowie im gewerblichen Bereich nimmt rasant zu. Der Markt boomt, was vor allem daran liegt, dass im Hobby- und Freizeitbereich immer mehr und preisg&#xFC;nstigere Flugmodelle entwickelt und angeboten werden. Diese sind mit einem Gewicht unter f&#xFC;nf Kilo bei rein privater Nutzung nicht genehmigungspflichtig und k&#xF6;nnten somit im gesamten Stadtgebiet genutzt werden. <\/p>\n<p> &#x201E;Wir wollen mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung in Erfahrung bringen, wie sich die Nutzung von Drohnen im Stadtgebiet derzeit entwickelt und ob es bereits Zwischenf&#xE4;lle oder Gefahrensituationen durch den Einsatz von Hobby-und Freizeitmodellen &#xFC;ber dem Stadtgebiet gegeben hat&#x201C;, so Stadtr&#xE4;tin Renate Rast&#xE4;tter. <\/p>\n<p> Die Gr&#xFC;nen verweisen darauf, dass das Gr&#xFC;nfl&#xE4;chenamt in Stuttgart aufgrund der starken Zunahme der Freizeitnutzung derzeit plant, Hobby- und Freizeitfl&#xFC;ge nur noch auf ausgewiesenen Fl&#xE4;chen in der Stadt zu erlauben. Sie wollen deshalb von der Stadtverwaltung wissen, ob derartige Begrenzungen in Karlsruhe in Erw&#xE4;gung gezogen werden. <\/p>\n<p> &#x201E;Auch gewerbliche Drohnen &#xFC;ber f&#xFC;nf Kilo werden im Regierungsbezirk Karlsruhe immer h&#xE4;ufiger eingesetzt. Dies zeigt sich an der steigenden Zahl erteilter Genehmigungen&#x201C;, stellt Fraktionsvorsitzende Bettina Lisbach fest. &#x201E;Je nach Einsatzzweck halten wir hier eine differenzierte Betrachtung f&#xFC;r notwendig.&#x201C; <\/p>\n<p> So ergibt sich aus der Antwort auf eine Landtagsanfrage, dass sich die Zahl der Aufstiegsgenehmigungen im Regierungsbezirk Karlsruhe von 38 im Jahr 2012 auf bereits 86 im ersten Halbjahr 2014 weit mehr als verdoppelt hat. Aus der Antwort geht auch hervor, dass der Einsatz von Drohnen im privatwirtschaftlichen Bereich und bei der Erledigung &#xF6;ffentlicher Aufgaben an Bedeutung gewinnt. <\/p>\n<p> So sehen z. B. die Vermessungs- und Flurneuordnungsverwaltungen in der Nutzung der Drohnen ein flexibel einsetzbares und wirtschaftliches Verfahren zur Datenerfassung f&#xFC;r kleinr&#xE4;umige Gebiete und haben in diesen Bereichen teilweise bereits Anwendungen erfolgreich durchgef&#xFC;hrt. <\/p>\n<p> Rast&#xE4;tter und Lisbach heben erg&#xE4;nzend ein positives Beispiel aus der Landwirtschaft hervor. Derzeit beteilige sich die Landesregierung erfolgreich an einem bundesweiten Pilotprojekt zur Vermeidung von Tiertod bei der Mahd gro&#xDF;er Wiesenfl&#xE4;chen: &#x201E;Durch den Einsatz von Drohnen k&#xF6;nnen Rehkitze und andere Tiere aus der Luft wahrgenommen, vorsorglich gerettet und so vor T&#xF6;tung oder Verst&#xFC;mmelung durch gro&#xDF;e M&#xE4;hmaschinen bewahrt werden&#x201C;, so die beiden Stadtr&#xE4;tinnen. <\/p>\n<p> Eine vertiefende Betrachtung der potenziellen Einsatzm&#xF6;glichkeiten komme aber f&#xFC;r die Landesregierung erst in Betracht, wenn sich die Technik der unbemannten Luftfahrtsysteme fortentwickelt hat und datenschutzrechtliche Fragestellungen gekl&#xE4;rt sind. <\/p>\n<p> Die Gr&#xFC;ne Fraktion interessiert in diesem Zusammenhang, ob es auch Antr&#xE4;ge auf gewerbliche Drohnenfl&#xFC;ge f&#xFC;r das Stadtgebiet Karlsruhe gegeben hat und wie viele davon ggf. genehmigt wurden. &#x201E;Angesichts der weiter steigenden Nutzung von Drohnen fragen wir auch danach, ob die Stadtverwaltung beabsichtigt, die B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger &#xFC;ber Sicherheitsaspekte sowie Datenschutz zu informieren&#x201C;, so Lisbach und Rast&#xE4;tter. <\/p>\n<p> Bundesweit, so die Gr&#xFC;nen, g&#xE4;be es bereits erste Beschwerden zu Drohnenfl&#xFC;gen &#xFC;ber Schl&#xF6;ssern und Denkm&#xE4;lern und Gro&#xDF;veranstaltungen. &#x201E;Wir begr&#xFC;&#xDF;en es deshalb, dass auf Bundes- und EU-Ebene beabsichtigt ist, die rechtlichen Regelungen f&#xFC;r Hobby- und Freizeitmodelle sowie f&#xFC;r gewerbliche Genehmigungen entsprechend der Risiken zu &#xFC;berarbeiten. Da die Kommunen direkt vor Ort betroffen sind, schlagen wir vor, dass sich auch die Stadtverwaltung des Themas annimmt und im St&#xE4;dtetag zur Sprache bringt&#x201C;, so die beiden Stadtr&#xE4;tinnen abschlie&#xDF;end. <\/p>\n<p> Info: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article140814078\/Drohnen-sollen-Rehe-vor-Tod-durch-Maeher-retten.html\">http:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article140814078\/Drohnen-sollen-Rehe-vor-Tod-durch-Maeher-retten.html <\/a> <\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Verwendung von unbemannten Luftfahrtsystemen (Drohnen) im Hobby- und Freizeitbereich sowie im gewerblichen Bereich nimmt rasant zu. 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