{"id":1526,"date":"2015-12-30T00:00:00","date_gmt":"2015-12-29T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2015\/12\/gruene-stromsperren-in-karlsruhe-zukuenftig-vermeiden\/"},"modified":"2020-07-01T17:05:34","modified_gmt":"2020-07-01T15:05:34","slug":"gruene-stromsperren-in-karlsruhe-zukuenftig-vermeiden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2015\/12\/gruene-stromsperren-in-karlsruhe-zukuenftig-vermeiden\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE: Stromsperren in Karlsruhe zuk\u00fcnftig vermeiden"},"content":{"rendered":"\n<p> In Karlsruhe wurden im Mittel der letzten Jahre 1.750 Stromsperren wegen nicht bezahlter Stromrechnungen verh&#xE4;ngt. Das m&#xF6;chte die GR&#xDC;NE-Fraktion durch vorbeugende Ma&#xDF;nahmen vermeiden, denn f&#xFC;r betroffene Familien bedeutet dies gerade in den Wintermonaten eine enorme Belastung. <\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2015\/12\/vermeidung-von-stromsperren-antrag-sachverhalt-begruendung\/\">Die GR&#xDC;NE Gemeinderatsfraktion setzt sich daher daf&#xFC;r ein<\/a>, das &#x201E;Saarbr&#xFC;cker 4 Punkte Modell&#x201C; zur Vermeidung von Stromsperren in Karlsruhe anzuwenden. Dieses sieht vor, eine enge Verkn&#xFC;pfung zwischen Sozialbeh&#xF6;rden und Stromanbieter herzustellen und bietet damit die M&#xF6;glichkeit, bereits im Vorfeld einer potenziellen Stromsperre einzugreifen. Dabei handelt es sich um ein Fr&#xFC;hwarnsystem f&#xFC;r Bezieher*innen von Leistungen gem&#xE4;&#xDF; Hartz IV und SGB XII, bei dem der Sozialtr&#xE4;ger fr&#xFC;hzeitig eine Mitteilung &#xFC;ber Zahlungsst&#xF6;rungen erh&#xE4;lt und so durch eine entsprechende Zahlungsregulierung und -vereinbarung Liefersperren entgegenwirken kann.<\/p>\n<p> &#xA0;Voraussetzung f&#xFC;r eine datenschutzrechtlich unbedenkliche Umsetzung ist die vorherige Einwilligungserkl&#xE4;rung der jeweiligen Kundinnen und Kunden. &#x201E;In Saarbr&#xFC;cken konnte im ersten Jahr nach der Einf&#xFC;hrung dieses Verfahrens f&#xFC;r 70 % der zun&#xE4;chst vorgesehenen Sperren eine andere L&#xF6;sung gefunden werden. Auch in Karlsruhe sind die Ausgangsbedingungen gut, da die Stadtwerke Karlsruhe einen hohen Marktanteil beim Strom haben&#x201C;, so der sozialpolitische Sprecher der Fraktion, Stadtrat Michael Borner. <\/p>\n<p> Energiearmut ist in den &#xFC;berwiegenden F&#xE4;llen das Resultat einer langsamen und stetigen Verschlechterung der eigenen Lebenssituation. &#x201E;Auch wenn der Anteil der Stromkosten der privaten Haushalte an den Konsumausgaben in den vergangenen Jahrzehnten weitgehend konstant geblieben ist, deutet die hohe Anzahl an Stromsperren auf steigende finanzielle Probleme einer wachsenden Gruppe von Haushalten mit geringem Einkommen hin. Neben pr&#xE4;ventiven Ans&#xE4;tzen wie &#x201E;Stromspar-partner Karlsruhe&#x201C; und der K&#xFC;hlger&#xE4;tetauschaktion der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) ist es zunehmend wichtig, auch nach L&#xF6;sungsans&#xE4;tzen zu suchen, um akute Situationen wie eine bevorstehende Stromsperre zu verhindern&#x201C;, so die energiepolitische Sprecherin, Stadtr&#xE4;tin Zoe Mayer. <\/p>\n<p> &#x201E;Im Gegensatz zu den Stromkosten ist f&#xFC;r die Gasversorgung der betroffenen Haushalte keine entsprechende Regelung notwendig, da die Heizkosten vom Sozialtr&#xE4;ger &#xFC;bernommen werden&#x201C;, erl&#xE4;utern Zoe Mayer und Michael Borner abschlie&#xDF;end. <\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Karlsruhe wurden im Mittel der letzten Jahre 1.750 Stromsperren wegen nicht bezahlter Stromrechnungen verh&#xE4;ngt. 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