{"id":15178,"date":"2023-03-16T11:09:50","date_gmt":"2023-03-16T10:09:50","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/?p=15178"},"modified":"2025-03-03T18:37:11","modified_gmt":"2025-03-03T17:37:11","slug":"macht-fair-teilen-jeder-tag-ist-frauentag-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2023\/03\/macht-fair-teilen-jeder-tag-ist-frauentag-2\/","title":{"rendered":"Macht fair teilen \u2013  Jeder Tag ist Frauentag"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beitrag f\u00fcr die Stadtzeitung von Jorinda Fahringer<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Gruene-Jorinda-Fahringer-IMG_5909-800x767.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13305\" width=\"331\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Gruene-Jorinda-Fahringer-IMG_5909-800x767.jpg 800w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Gruene-Jorinda-Fahringer-IMG_5909-400x384.jpg 400w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Gruene-Jorinda-Fahringer-IMG_5909-768x736.jpg 768w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Gruene-Jorinda-Fahringer-IMG_5909-1536x1473.jpg 1536w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Gruene-Jorinda-Fahringer-IMG_5909-2048x1964.jpg 2048w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Gruene-Jorinda-Fahringer-IMG_5909-150x144.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 331px) 100vw, 331px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Gleichstellung aller Geschlechter muss der feministische Blickwinkel in den Entscheidungsgremien vertreten sein. Und zu Wort kommen (d\u00fcrfen). Bei den 48 Mitgliedern des Gemeinderats kommen auf eine Frau drei M\u00e4nner (Frauenanteil: 26 %) und auch auf der B\u00fcrgermeister*innenbank sind nur zwei Frauen vertreten \u2013 bei sechs Dezernent*innen. Wir GR\u00dcNE stellen unsere Wahllisten im Rei\u00dfverschlusssystem auf, also quotiert: Mindestens 50 Prozent der Listenpl\u00e4tze gehen an Frauen. Auch auf den \u201eoffenen Pl\u00e4tzen\u201c k\u00f6nnen sich Frauen bewerben. In der gr\u00fcnen Gemeinderatsfraktion sind derzeit acht Frauen und sieben M\u00e4nner. Der Fraktionsvorstand ist parit\u00e4tisch besetzt und mit Aljoscha L\u00f6ffler f\u00fchre ich die Fraktion als Doppelspitze.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mehr als Mann und Frau<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist das biologisch gelesene Geschlecht nur ein Merkmal. Der Queerfeminismus m\u00f6chte die Geschlechterkategorien und ihre Rollenerwartungen in Verbindung mit weiteren Ausgrenzungsmerkmalen \u00fcberwinden. So vergibt die Gr\u00fcne Jugend mindestens jeden zweiten Platz an FLINTA* (Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbin\u00e4re, trans und agender, also geschlechtsneutrale, Personen). Die Mann-Frau-Konfrontation war bzw. ist ein erster Schritt Richtung \u00dcberwindung der Vorherrschaft von (wei\u00dfen) M\u00e4nnern. Ziel bleibt die Gleichberechtigung aller Menschen unabh\u00e4ngig vom Geschlecht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Diversit\u00e4t bringt Erfolg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Frauen einzubinden und in diversen Teams zu arbeiten, sind zentrale Erfolgsfaktoren. Deshalb ist unser Ziel, die Frauenquote in den F\u00fchrungsebenen der st\u00e4dtischen Gesellschaften deutlich zu erh\u00f6hen. Aktuell ist nur jede sechste Gesch\u00e4ftsf\u00fchrungsposition von einer Frau besetzt. Auch bei den Amtsleitungen sind Frauen mit rund. 40 Prozent noch in der Minderzahl.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gerechte Aufteilung der Sorgearbeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Corona-Krise hat erneut gezeigt: F\u00fcr die private Sorgearbeit sind nach wie vor \u00fcberwiegend die Frauen verantwortlich. Diese unbezahlte Arbeit ist systemrelevant und eine gesellschaftliche Aufgabe. Durch eine kluge Zeitpolitik, die es allen Familienmitgliedern erleichtert, Verantwortung in der Familie zu \u00fcbernehmen, kann diese Arbeit geschlechtergerecht aufgeteilt werden. Durchschnittlich verdienen Frauen, vor allem wenn sie sich um Kinder oder Pflegebed\u00fcrftige k\u00fcmmern, im gesamten Erwerbsleben etwa nur halb so viel wie M\u00e4nner, was sich auch in ihrer ungen\u00fcgenden Alterssicherung bemerkbar macht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fchrung im Tandem oder Team<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Instrument f\u00fcr mehr Frauen an der Spitze ist die Stellenbesetzung in Tandems: F\u00fcr eine Vollzeitstelle werden zwei Personen, jeweils in Teilzeit, eingestellt. Diese beiden Stellen werden bei der Stadt mit jeweils 60 % Arbeitszeit ausgestattet; damit sich die Beteiligten abstimmen k\u00f6nnen. Auch F\u00fchrung in Teilzeit ist m\u00f6glich. So lassen sich Berufst\u00e4tigkeit und Sorgearbeit besser vereinen. Ziel feministischer F\u00fchrung ist nicht die Macht einzelner Personen, sondern gemeinschaftliche Ko-Kreation zu erm\u00f6glichen, basierend auf gegenseitigem Vertrauen und Transparenz. Verwirklichen l\u00e4sst sich das beispielsweise durch F\u00fchrung im Team oder als Co-Leiter*innen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patriarchale Strukturen \u00fcberwinden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gleichberechtigung und Feminismus sind keine reine Frauensache. Die \u00dcberwindung der patriarchalen Strukturen kommt allen Menschen zugute. Die politische Aufgabe ist es, die Rahmenbedingungen f\u00fcr solche Strukturen zu schaffen. Deshalb: Machen wir jeden Tag zu einem Frauentag!<\/p>\n\n\n\n<p>Feministische Gr\u00fc\u00dfe<\/p>\n\n\n\n<p>Jorinda Fahringer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag f\u00fcr die Stadtzeitung von Jorinda Fahringer F\u00fcr die Gleichstellung aller Geschlechter muss der feministische Blickwinkel in den Entscheidungsgremien vertreten sein. Und zu Wort kommen (d\u00fcrfen). Bei den 48 Mitgliedern [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[11],"tags":[29],"class_list":["post-15178","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-artikel-stadtzeitung","tag-frauenpolitik-gleichstellung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15178","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15178"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15178\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15317,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15178\/revisions\/15317"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15178"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15178"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15178"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}