{"id":1474,"date":"2015-06-02T00:00:00","date_gmt":"2015-06-01T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2015\/06\/gruene-fordern-klimafreundliche-energieversorgung-fuer-wohngebiete-50-morgen-und-im-rehbuckel\/"},"modified":"2015-06-02T00:00:00","modified_gmt":"2015-06-01T22:00:00","slug":"gruene-fordern-klimafreundliche-energieversorgung-fuer-wohngebiete-50-morgen-und-im-rehbuckel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2015\/06\/gruene-fordern-klimafreundliche-energieversorgung-fuer-wohngebiete-50-morgen-und-im-rehbuckel\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne fordern klimafreundliche Energieversorgung f\u00fcr Wohngebiete &#8222;50 Morgen &#8220; und &#8222;Im Rehbuckel&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p> Die Karlsruher Nassverg&#xE4;rungsanlage auf der Deponie Ost soll aus &#xF6;konomischen Gr&#xFC;nden noch in diesem Monat still gelegt werden &#x2013; so das Ergebnis der Konsensuskonferenz zur Bioabfallverwertung, dem der Gemeinderat sich angeschlossen hat. <\/p>\n<p> Damit einher geht auch die Frage, wie der W&#xE4;rmebedarf f&#xFC;r die benachbarten Wohngebiete &#x201E;50 Morgen&#x201C; und &#x201E;Im Rehbuckel&#x201C; in Hohenwettersbach k&#xFC;nftig gedeckt werden soll. Bislang wurde Abw&#xE4;rme aus der Nassverg&#xE4;rung in das Nahw&#xE4;rmenetz eingespeist und stellte so in Kombination mit einer Holzhackschnitzelanlage eine klimafreundliche Versorgung dar. <\/p>\n<p> &#x201E;F&#xFC;r das neue W&#xE4;rmekonzept soll ebenfalls ein deutlich &#xFC;ber 50%iger Anteil an erneuerbaren Energien zum Einsatz kommen&#x201C;, fordert Bettina Lisbach, Fraktionsvorsitzende der GR&#xDC;NEN Gemeinderatsfraktion. &#x201E;Da das Deponiegas h&#xF6;chstens noch zwanzig Jahre anf&#xE4;llt und bis dahin stetig abnimmt, kann es nur noch einen begrenzten Anteil zur W&#xE4;rmeversorgung beitragen. Der restliche Teil der Gesamtw&#xE4;rme sollte jetzt nicht einfach durch konventionelle Erdgasverbrennung erzeugt werden.&#x201C; <\/p>\n<p> &#x201E;In einem Vertrag zwischen den Stadtwerken und der Stadt Karlsruhe ist festgehalten, dass die beiden Wohngebiete eine deutlich &#xFC;berdurchschnittlich &#xF6;kologische W&#xE4;rmeversorgung erhalten&#x201C;, erg&#xE4;nzt Zoe Mayer, energiepolitische Sprecherin der Fraktion. &#x201C;Wir w&#xFC;nschen uns f&#xFC;r das W&#xE4;rmekonzept daher eine ambitionierte L&#xF6;sung und keine &#x201A;Schmalspurvariante&#x2019;. Beispielsweise w&#xE4;ren ein Blockheizkraftwerk f&#xFC;r den Nahw&#xE4;rmeverbund, gekoppelt mit einer gro&#xDF; dimensionierten Aufr&#xFC;stung der Holzhackschnitzelanlage denkbar, um die postulierten Klimaziele der Stadt Karlsruhe und der Stadtwerke m&#xF6;glichst konsequent umzusetzen.&#x201C; <\/p>\n<p> In einem Brief richten sich die GR&#xDC;NEN nun an die zust&#xE4;ndige B&#xFC;rgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Luczak-Schwarz. Sie wollen in Erfahrung bringen, ob und welche Alternativen f&#xFC;r die W&#xE4;rmeversorgung von &#x201E;50 Morgen&#x201C; und &#x201E;Im Rehbuckel&#x201C; gepr&#xFC;ft wurden und wie sie im &#xF6;kologischen und wirtschaftlichen Vergleich abschneiden. <\/p>\n<p> &#x201E;Durch die Stilllegung der Nassverg&#xE4;rungsanlage wird es k&#xFC;nftig zu deutlichen finanziellen Einsparungen kommen. Investitionen in eine vorbildlich klimafreundliche W&#xE4;rmebereitstellung sind auch vor diesem Hintergrund in jedem Fall gerechtfertigt. Auch der Karlsruher Klimaschutzfonds stellt f&#xFC;r solche klimawirksamen Investitionen Mittel zur Verf&#xFC;gung&#x201C;, sind sich die beiden Stadtr&#xE4;tinnen Lisbach und Mayer einig. &#x201E;Wir erwarten von den Stadtwerken, hier durch innovative L&#xF6;sungen eine Vorreiterrolle im Klimaschutz einzunehmen, an der sich auch andere Quartiere im Stadtgebiet orientieren k&#xF6;nnen.&#x201C; <\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Karlsruher Nassverg&#xE4;rungsanlage auf der Deponie Ost soll aus &#xF6;konomischen Gr&#xFC;nden noch in diesem Monat still gelegt werden &#x2013; so das Ergebnis der Konsensuskonferenz zur Bioabfallverwertung, dem der Gemeinderat sich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-1474","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressemeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1474","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1474"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1474\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1474"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1474"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1474"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}