{"id":14738,"date":"2022-12-21T15:22:18","date_gmt":"2022-12-21T14:22:18","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/?p=14738"},"modified":"2025-03-03T18:28:58","modified_gmt":"2025-03-03T17:28:58","slug":"staedtische-dachflaechen-fuer-karlsruher-buergerinnenenergiegenossenschaften-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2022\/12\/staedtische-dachflaechen-fuer-karlsruher-buergerinnenenergiegenossenschaften-2\/","title":{"rendered":"St\u00e4dtische Dachfl\u00e4chen f\u00fcr Karlsruher B\u00fcrger*innen-Energiegenossenschaften"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Antrag \u2013 zur Vorberatung im Fachausschuss<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<ol style=\"list-style-type:1\" class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Stadt Karlsruhe \u00f6ffnet die Dachfl\u00e4chen st\u00e4dtischer Liegenschaften f\u00fcr eine Verpachtung an interessierte Akteur*innen, um Photovoltaik-Anlagen (PV) zu errichten. Die Stadt Karlsruhe pr\u00fcft, in wie weit auch die Geb\u00e4ude von st\u00e4dtischen Gesellschaften einbezogen werden k\u00f6nnen.<br><br><\/li>\n\n\n\n<li>Zur Realisierung der Verpachtung von Dachfl\u00e4chen entwickelt die Stadt Karlsruhe ein Konzept mit dem Ziel insbesondere st\u00e4dtischen B\u00fcrger*innen-Energiegenossenschaften aus Karlsruhe die Beteiligung zu erm\u00f6glichen. Das Konzept ber\u00fccksichtigt die relevanten Erfordernisse an die Ausgestaltung, darunter insbesondere die erforderlichen Qualifikationen interessierter Akteur*innen, das Verfahren der Bezuschlagung von Dachfl\u00e4chen an interessierte Akteur*innen, die transparente Bereitstellung der Information \u00fcber relevante st\u00e4dtische Dachfl\u00e4chen, die Pachtbedingungen sowie Regelungen zur Nutzung des erzeugten Stroms in den st\u00e4dtischen Liegenschaften. In dem Konzept soll auch dargestellt werden, auf welchen D\u00e4chern die Stadt vorrangig selbst PV-Anlagen installieren und in Form von Eigenstrom nutzen will.<br><br><\/li>\n\n\n\n<li>Die Stadt legt dar, wie der Ausbau der Solarenergienutzung gemeinsam durch st\u00e4dtische Aktivit\u00e4ten, durch Aktivit\u00e4ten von B\u00fcrger*innen-Energiegenossenschaften und andere Akteur*innen dazu geeignet ist, den Ausbau der Solarenergie in Karlsruhe zu beschleunigen und das CO2-Emissionsbudget des Konzerns Stadt Karlsruhe im Einklang mit den Paris-Zielen zu halten.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sachverhalt\/Begr\u00fcndung: <\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Ausbau der Solarenergie in Karlsruhe muss weiter deutlich beschleunigt werden, um den Klimaschutz in der F\u00e4cherstadt nicht nur bei der Energienutzung (z.B. durch Energieeffizienzma\u00dfnahmen), sondern auch bei der Energiebereitstellung voran zu treiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die D\u00e4cher der st\u00e4dtischen Liegenschaften stellen ein Potenzial zur Nutzung der Solarenergie dar, wo der eingespeiste Solarstrom direkt in den Liegenschaften genutzt werden kann. Mit der Gr\u00fcndung der ersten B\u00fcrger*innen-Energiegenossenschaft in Karlsruhe zum Ende des Jahres 2022 steht eine Gemeinschaft bereit, die zu der notwendigen Beschleunigung beitragen kann. Dar\u00fcber hinaus bieten B\u00fcrger*innen-Energiegenossenschaften den Menschen in Karlsruhe die M\u00f6glichkeit, in Erneuerbare Energien vor Ort zu investieren, auch wenn sie keine eigene Immobilie besitzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt Karlsruhe treibt durch das Amt f\u00fcr Hochbau und Geb\u00e4udewirtschaft selbst den Ausbau der Solarenergie auf ihren Liegenschaften voran. Bei der Gr\u00f6\u00dfe der Aufgabe und den absehbar zur Verf\u00fcgung stehenden begrenzten personellen Mitteln f\u00fcr die Planung sowie den finanziellen Mitteln f\u00fcr die Realisierung ist die Einbindung von privaten Akteur*innen ein wichtiger Baustein zur Erg\u00e4nzung. Das zu entwickelnde Konzept, um B\u00fcrger*innen-Energiegenossenschaften einzubinden, soll daher unbedingt darauf ausgerichtet sein, den Ausbau der Solarenergie in einem kooperativen Miteinander zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterzeichnet von:<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Clemens Cremer, Christina Bischoff, Aljoscha L\u00f6ffler<br>Verena Anlauf, Benjamin Bauer, Thorsten Frewer, Johannes Honn\u00e9<\/p>\n\n\n\n<p>Wir freuen uns \u00fcber die positive <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/sitzungskalender.karlsruhe.de\/db\/ratsinformation\/termin-9129#top3\" target=\"_blank\">Stellungnahme<\/a> der Stadtverwaltung zur unserem Antrag \u201eSt\u00e4dtische Dachfl\u00e4chen f\u00fcr Karlsruher B\u00fcrger*innen-Energiegenossenschaften\u201c, der am 21.03.23 im Ausschuss f\u00fcr Umwelt und Gesundheit besprochen wurde. Die Vergabe von kommunalen D\u00e4chern an Externe bef\u00fcrwortet die Stadtverwaltung prinzipiell und sieht in der neugr\u00fcndeten BEnKa \u2013 B\u00fcrgerEnergie Karlsruhe eG i.G. auch eine geeignete lokale Akteurin f\u00fcr B\u00fcrgerenergie vor Ort. Nun muss ein Konzept von der Stadt dazu auf den Weg gebracht und intern die Investigationsstrategien gepr\u00fcft werden.&nbsp;Wir sind gespannt und werden den Prozess verfolgen. Denn der Ausbau der Solarenergie in Karlsruhe muss weiter deutlich beschleunigt werden, um die Klimaschutzziele zu erreichen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antrag \u2013 zur Vorberatung im Fachausschuss Sachverhalt\/Begr\u00fcndung: Der Ausbau der Solarenergie in Karlsruhe muss weiter deutlich beschleunigt werden, um den Klimaschutz in der F\u00e4cherstadt nicht nur bei der Energienutzung (z.B. 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