{"id":1460,"date":"2015-03-31T00:00:00","date_gmt":"2015-03-30T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2015\/03\/gruene-kostenlose-plastiktueten-sind-nicht-mehr-zeitgemaess\/"},"modified":"2020-07-01T17:05:18","modified_gmt":"2020-07-01T15:05:18","slug":"gruene-kostenlose-plastiktueten-sind-nicht-mehr-zeitgemaess","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2015\/03\/gruene-kostenlose-plastiktueten-sind-nicht-mehr-zeitgemaess\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE: Kostenlose Plastikt\u00fcten sind nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df!"},"content":{"rendered":"\n<p> Die GR&#xDC;NE-Gemeinderatsfraktion <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2015\/03\/kostenlose-plastiktueten-sind-nicht-mehr-zeitgemaess-antrag-sachverhalt-begruendung\/\">hat beantragt<\/a>, dass die Stadtverwaltung an die einschl&#xE4;gigen Karlsruher Gesch&#xE4;fte appelliert, Plastikt&#xFC;ten nur gegen Entgelt oder auf Nachfrage abzugeben. Und es soll in der &#xD6;ffentlichkeit daf&#xFC;r geworben werden, m&#xF6;glichst wenige Plastikt&#xFC;ten zu benutzen. <\/p>\n<p> &quot;Hintergrund ist, dass die weltweite Verschmutzung der Natur, insbesondere der Meere und W&#xE4;lder, durch Plastikabfall zu einem immer gr&#xF6;&#xDF;eren Problem wird&quot;, so Johannes Honn&#xE9;, umweltpolitischer Sprecher der GR&#xDC;NE-Gemeinderatsfraktion. Da eine gesetzliche Regelung nicht abzusehen sei, wolle die Fraktion mit den Mitteln, die der Stadt zur Verf&#xFC;gung stehen, gegen diese Verm&#xFC;llung vorgehen. &quot;Deshalb der Appell an die Gesch&#xE4;fte, ein Entgelt f&#xFC;r T&#xFC;ten zu verlangen oder zumindest kostenlose T&#xFC;ten erst auf Nachfrage auszugeben. Und die KundInnen k&#xF6;nnten selbst darauf achten, m&#xF6;glichst wenige T&#xFC;ten zu verbrauchen.&quot; <\/p>\n<p> In Deutschland lag der Verbrauch 2010 bei 64 Einwegt&#xFC;ten pro Kopf. &quot;Trotz der hohen Sammel- und Recyclingquoten in Deutschland gelangen auch bei uns 1,2 % des Plastikabfalls unkontrolliert in die Umwelt&quot;, so GR&#xDC;NE-Stadtr&#xE4;tin Renate Rast&#xE4;tter. &quot;Dieses Material findet sich dann &#xFC;berall in der freien Natur, Fl&#xFC;ssen und Seen, wo es sich nicht zersetzt, sondern durch Wind und Wetter in kleine St&#xFC;cke zerteilt wird. Das ist nicht nur ein &#xE4;sthetisches Problem, sondern immer mehr Tiere fressen versehentlich solche Plastikteile und leiden dann, viele sterben unter Qualen daran.&quot; <\/p>\n<p> Vor diesem Hintergrund hat der EU-Ministerrat Anfang M&#xE4;rz beschlossen, dass EU-Staaten k&#xFC;nftig Plastikt&#xFC;ten besteuern oder verbieten k&#xF6;nnen. Die Bundesumweltministerin erkl&#xE4;rte dazu jedoch, dass derzeit nichts daf&#xFC;r spreche, in Deutschland Abgaben oder gar Verbote zur Reduzierung des Verbrauchs von Plastikt&#xFC;ten einzu-f&#xFC;hren. <\/p>\n<p> Die GR&#xDC;NEN verweisen auch auf das gute Beispiel von &quot;dm-drogerie markt&quot;: Als erster Schritt wird es den Filialen &#xFC;berlassen, ob sie weiterhin kostenlose Plastikt&#xFC;ten ausgeben wollen. <\/p>\n<p> Die zweitbeste L&#xF6;sung aus Umweltsicht ist f&#xFC;r die GR&#xDC;NEN der Ersatz durch Papiert&#xFC;ten. Aber auch bei deren Herstellung und Entsorgung entst&#xFC;nden Umweltbelastungen, so dass ein sparsamer Verbrauch auch hierbei sinnvoll sei. <\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die GR&#xDC;NE-Gemeinderatsfraktion hat beantragt, dass die Stadtverwaltung an die einschl&#xE4;gigen Karlsruher Gesch&#xE4;fte appelliert, Plastikt&#xFC;ten nur gegen Entgelt oder auf Nachfrage abzugeben. 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