{"id":1407,"date":"2014-07-29T00:00:00","date_gmt":"2014-07-28T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2014\/07\/gruene-alten-flugplatz-nicht-isoliert-betrachten-gesamtbetrachtung-der-fuer-den-naturschutz-wichtigen-weideflaechen-ist-notwendig\/"},"modified":"2014-07-29T00:00:00","modified_gmt":"2014-07-28T22:00:00","slug":"gruene-alten-flugplatz-nicht-isoliert-betrachten-gesamtbetrachtung-der-fuer-den-naturschutz-wichtigen-weideflaechen-ist-notwendig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2014\/07\/gruene-alten-flugplatz-nicht-isoliert-betrachten-gesamtbetrachtung-der-fuer-den-naturschutz-wichtigen-weideflaechen-ist-notwendig\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE: Alten Flugplatz nicht isoliert betrachten  Gesamtbetrachtung der f\u00fcr den Naturschutz wichtigen Weidefl\u00e4chen ist notwendig"},"content":{"rendered":"\n<p> Anl&#xE4;sslich der Diskussion um die Zukunft des Alten Flugplatzes setzt sich die GR&#xDC;NE Gemeinderatsfraktion in einem Brief an Oberb&#xFC;rgermeister Mentrup daf&#xFC;r ein, die Rahmenbedingungen f&#xFC;r die Beweidung von Naturschutzfl&#xE4;chen im Stadtgebiet insgesamt zu verbessern. Neben dem Alten Flugplatz werden durch Carsten Weber derzeit auch Fl&#xE4;chen in der Knielinger Waid, am Gr&#xF6;tzinger Knittelberg, im Bereich der R&#xFC;ppurrer Wiesen und in der Rheinaue beweidet.<\/p>\n<p> &#xA0;&#x201E;Es ist gut und wichtig, dass die Stadt die Beweidung mit Eseln auf dem Alten Flugplatz fortsetzen und einen Managementplan f&#xFC;r das Gebiet erstellen will&#x201C;, so Fraktionsvorsitzende Bettina Lisbach zum Anliegen ihrer Fraktion. &#x201E;Aber die von Herrn Weber angemahnten Probleme erfordern ein Gesamtkonzept, das auch andere f&#xFC;r den Naturschutz wichtige Gr&#xFC;nlandfl&#xE4;chen im Stadtgebiet mit einbezieht. Im Gespr&#xE4;ch mit Herrn Weber konnten wir einige Problemschwerpunkte identifizieren, die aus dem Weg ger&#xE4;umt werden sollten, bevor neue Pflegevertr&#xE4;ge abgeschlossen werden. Dabei sollten unter Federf&#xFC;hrung des Umweltamtes alle beteiligten st&#xE4;dtischen Stellen gemeinsam an einem Strang ziehen.&#x201C; <\/p>\n<p> &#x201E;Ein wichtiger Punkt ist der Vandalismus an Z&#xE4;unen verschiedener Weidefl&#xE4;chen&#x201C;, erl&#xE4;utert Stadtrat Johannes Honn&#xE9;. &#x201E;Bisher hat die Stadt hierf&#xFC;r keine Verantwortung &#xFC;bernommen; der Tierhalter musste komplett f&#xFC;r den von Dritten verursachten Schaden aufkommen, weil die T&#xE4;ter nicht zu ermitteln waren. Es sollte dar&#xFC;ber nachgedacht werden, wie die Stadt durch &#xDC;bernahme der Reparaturen oder zumindest der anfallenden Kosten hier unterst&#xFC;tzen kann.&#x201C; <\/p>\n<p> Als weiteren Punkt bem&#xE4;ngeln die GR&#xDC;NEN, dass die Pflegevertr&#xE4;ge bisher so ausgestaltet waren, dass die Auszahlung von Geldern trotz erbrachter Leistung nicht immer fristgerecht erfolgt ist. Teilweise stehen sogar hohe R&#xFC;ckzahlungsforderungen im Raum, die mit komplexen Regelungen der EU-F&#xF6;rderung zusammenh&#xE4;ngen. &#x201E;Hier scheinen uns grundlegende &#xC4;nderungen an der vertraglichen Ausgestaltung f&#xFC;r die zuk&#xFC;nftige Beweidung der Fl&#xE4;chen notwendig. Eine Bezahlung der f&#xFC;r den Naturschutz erbrachten Leistungen muss auf jeden Fall sichergestellt sein&#x201C;, so Lisbach. &#x201E;Uns ist wichtig, dass die Stadt in dieser Frage als verl&#xE4;sslicher Partner auftritt und dass alle beteiligten &#xC4;mter an einem Strang ziehen.&#x201C; <\/p>\n<p> Dar&#xFC;ber hinaus m&#xFC;ssen dem\/der TierhalterIn von der Stadt Ausweichfl&#xE4;chen zur &#xDC;berbr&#xFC;ckung kritischer Phasen wie Trockenheit, Futterknappheit oder &#x2013; f&#xFC;r die am Rhein gelegenen Fl&#xE4;chen &#x2013; Hochwassersituationen zur Verf&#xFC;gung gestellt werden. Deshalb sollte die Stadt zus&#xE4;tzliche Fl&#xE4;chen in ein zu erstellendes Beweidungskonzept mit aufnehmen. &#x201E;Die extensive Beweidung zus&#xE4;tzlicher Gr&#xFC;nlandfl&#xE4;chen k&#xF6;nnte auch f&#xFC;r den Naturschutz von Vorteil sein&#x201C;, so Honn&#xE9;. &#x201E;Beispielsweise k&#xF6;nnten landseitig gelegene Dammb&#xF6;schungen als Ausweichfl&#xE4;chen in Frage kommen.&#x201C; <\/p>\n<p> Schlie&#xDF;lich sehen die GR&#xDC;NEN ein weiteres Hindernis f&#xFC;r die naturschutzgerechte Beweidung in aktuellen &#xDC;berlegungen, die Knielinger Waid zeitweise zur Jagd freizugeben. Bei einer tempor&#xE4;ren Jagderlaubnis der Gr&#xFC;nlandfl&#xE4;chen in der Waid m&#xFC;sste die Beweidung regelm&#xE4;&#xDF;ig unterbrochen werden, was f&#xFC;r den Tierhalter mit unverh&#xE4;ltnism&#xE4;&#xDF;ig hohem Mehraufwand verbunden ist. Ein kostendeckendes Arbeiten werde damit unm&#xF6;glich gemacht. &#x201E;Eine Bejagung der f&#xFC;r den Naturschutz reservierten Ausgleichsfl&#xE4;chen auf der Waid erscheint uns nicht sachgerecht und sollte unterbleiben&#x201C;. <\/p>\n<p> &#x201E;Das Gesamtpaket der Bedingungen f&#xFC;r die Beweidung muss stimmen und die st&#xE4;dtischen &#xC4;mter m&#xFC;ssen besser kooperieren&#x201C;, so das Fazit der GR&#xDC;NEN Stadtr&#xE4;tInnen. &#x201E;Nur damit l&#xE4;sst sich eine an &#xF6;kologisch orientierten Kriterien ausgerichtete Beweidung dauerhaft und f&#xFC;r den\/die TierhalterIn ausk&#xF6;mmlich sicherstellen. Eine isolierte Betrachtung des Alten Flugplatzes greift deshalb zu kurz.&#x201C; <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl&#xE4;sslich der Diskussion um die Zukunft des Alten Flugplatzes setzt sich die GR&#xDC;NE Gemeinderatsfraktion in einem Brief an Oberb&#xFC;rgermeister Mentrup daf&#xFC;r ein, die Rahmenbedingungen f&#xFC;r die Beweidung von Naturschutzfl&#xE4;chen im [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-1407","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressemeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1407","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1407"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1407\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1407"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1407"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1407"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}