{"id":1387,"date":"2014-04-14T00:00:00","date_gmt":"2014-04-13T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2014\/04\/belastungen-durch-weiteres-kohlekraftwerk-rdk8-gruene-wenden-sich-an-enbw-vorsitzenden-mastiaux\/"},"modified":"2020-07-09T15:04:15","modified_gmt":"2020-07-09T13:04:15","slug":"belastungen-durch-weiteres-kohlekraftwerk-rdk8-gruene-wenden-sich-an-enbw-vorsitzenden-mastiaux","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2014\/04\/belastungen-durch-weiteres-kohlekraftwerk-rdk8-gruene-wenden-sich-an-enbw-vorsitzenden-mastiaux\/","title":{"rendered":"Belastungen durch weiteres Kohlekraftwerk RDK8:  GR\u00dcNE wenden sich an EnBW-Vorsitzenden Mastiaux"},"content":{"rendered":"<p>Im Vorfeld der regul\u00e4ren Inbetriebnahme des weiteren Kohlekraftwerks RDK8 im Karlsruher Rheinhafen wendet sich die GR\u00dcNE Gemeinderatsfraktion zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl und den beiden Landtagsabgeordneten Gisela Splett und Alexander Salomon an den Vorstandsvorsitzenden der EnBW, Dr. Frank Mastiaux. Neben Fragen des Klimaschutzes steht dabei die Sorge um zus\u00e4tzliche Belastungen der Karlsruher Luft mit Stickoxiden und Feinstaub im Vordergrund.<\/p>\n<p>Bereits w\u00e4hrend der Planung des von den GR\u00dcNEN abgelehnten Kohleblocks RDK8 war von der EnBW zugesagt worden, als Ausgleich f\u00fcr den Bau des neuen Kohleblocks Altanlagen sukzessive abzuschalten. Jetzt wollen die GR\u00dcNEN von der EnBW wissen, welche konkreten \u00dcberlegungen es f\u00fcr die lokalen Altanlagen im Karlsruher Rheinhafen gibt.<\/p>\n<p>\u201eDas zus\u00e4tzliche Kohlekraftwerk ist ein R\u00fcckschritt in Sachen Klimaschutz und Energiewende\u201c, so Fraktionssprecherin Bettina Lisbach zum Vorsto\u00df der GR\u00dcNEN. \u201eDie Belastungen durch Industrie und Kraftfahrzeugverkehr sind in Karlsruhe bereits heute so hoch, dass die EU-Luftreinhaltewerte f\u00fcr Stickoxide in der Innenstadt regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberschritten werden. Deshalb m\u00fcssen die durch RDK8 verursachten zus\u00e4tzlichen Emissionen durch Abschaltung oder Nachr\u00fcstung von Altanlagen im Rheinhafen kompensiert werden.\u201c<\/p>\n<p>Dabei sehen die GR\u00dcNEN auch die EnBW in der Verantwortung, geeignete Vorschl\u00e4ge zur Reduktion der Schadstoffemissionen zu machen.<\/p>\n<p>\u201eDie von uns favorisierte M\u00f6glichkeit ist ein Ausstiegs- oder Stilllegungskonzept f\u00fcr den in den 1980er Jahren gebauten Kohleblock RDK7\u201c, so Stadtrat Alexander Geiger, energiepolitischer Sprecher der Fraktion. \u201eDie Stilllegung k\u00f6nnte auch stufenweise erfolgen, wenn damit den Anforderungen an eine dauerhaft sichere Stromversorgung besser Rechnung getragen werden kann.\u201c<\/p>\n<p>Da die Bundesnetzagentur k\u00fcrzlich die Abschaltung von im Vergleich zu RDK7 deutlich \u00e4lteren Kohlekraftwerken am Neckar mit der Begr\u00fcndung untersagt hat, diese seien f\u00fcr die Stromversorgung systemrelevant, ist eine sofortige Abschaltung von RDK7 vermutlich unrealistisch, so die Einsch\u00e4tzung der GR\u00dcNEN. \u201eDeshalb bitten wir die EnBW auch um Auskunft dazu, wie die M\u00f6glichkeiten eingesch\u00e4tzt werden, RDK7 zumindest mittel- bis langfristig vom Netz zu nehmen.\u201c<\/p>\n<p>Sollte eine Abschaltung auf absehbare Zeit nicht in Frage kommen, m\u00fcssten andere Ma\u00dfnahmen umgesetzt werden, um die Emissionsbelastungen durch RDK7 mit Hilfe technischer Nachr\u00fcstung deutlich zu reduzieren, so die GR\u00dcNEN.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Vorfeld der regul\u00e4ren Inbetriebnahme des weiteren Kohlekraftwerks RDK8 im Karlsruher Rheinhafen wendet sich die GR\u00dcNE Gemeinderatsfraktion zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl und den beiden Landtagsabgeordneten Gisela Splett und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[12],"tags":[22,35,59],"class_list":["post-1387","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressemeldungen","tag-energie","tag-klimaschutz","tag-umweltschutz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1387","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1387"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1387\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8941,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1387\/revisions\/8941"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1387"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1387"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1387"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}