{"id":13862,"date":"2022-08-12T09:30:00","date_gmt":"2022-08-12T07:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/?p=13862"},"modified":"2025-03-03T17:33:07","modified_gmt":"2025-03-03T16:33:07","slug":"auf-dem-weg-zur-autofreiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2022\/08\/auf-dem-weg-zur-autofreiheit\/","title":{"rendered":"Auf dem Weg zur \u201eAutofreiheit&#8220;?!"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"250\" height=\"258\" src=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/honne.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13383\" srcset=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/honne.jpg 250w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/honne-145x150.jpg 145w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Das Reallabor Passagehof hat eingeschlagen: <\/strong><br>Der Hof im Herzen der Stadt war von Autos weitgehend befreit. Er wurde stattdessen f\u00fcr Au\u00dfen-Gastronomie genutzt und durch nicht-kommerzielle Elemente wie mobile B\u00e4ume, Sitz-m\u00f6glichkeiten und eine B\u00fchne bespielt. Dadurch hat sich die Aufenthaltsqualit\u00e4t dort wesentlich verbessert. Selbst diejenigen, die den Versuch vorher kritisch sahen, wurden durch die Realit\u00e4t \u00fcberzeugt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verl\u00e4ngerung beantragt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Reaktion darauf hat sich die Gr\u00fcnen-Fraktion daf\u00fcr eingesetzt, den Versuch \u00fcber das vorgesehene Ende hinaus zu verl\u00e4ngern, bis der Gemeinderat endg\u00fcltig entscheidet. Die nahtlose Verl\u00e4ngerung war aus verschiedenen Gr\u00fcnden leider nicht m\u00f6glich. Aber immerhin darf die Gastronomie neue Genehmigungen beantragen, um wenigstens diesen Teil m\u00f6glichst bald wieder einzurichten. Im Herbst kommt dann hoffentlich die endg\u00fcltige Entscheidung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>N\u00f6rdliche Karlstra\u00dfe umgenutzt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Grund f\u00fcr die Nicht-Verl\u00e4ngerung war, dass die mobilen Elemente derzeit beim n\u00e4chsten Versuch gebraucht werden: Auf der n\u00f6rdlichen Karlstra\u00dfe ist zwischen Amalien- und Stephanienstra\u00dfe nur noch Fu\u00df-, Rad- und Anliegerverkehr erlaubt, Radverkehr endlich in beide Richtungen. Dort wurde der breite Stra\u00dfenraum durch mobile Elemente eingeengt, so dass viel Platz zum Verweilen besteht. Endlich ist die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone auf H\u00f6he von Europa- und Stephansplatz nicht mehr durch eine Autostra\u00dfe getrennt. Auch die Auto-Poser sind verschwunden. Es fahren zwar noch zu viele Unberechtigte dort durch, aber es ist deutlich besser als vorher. Damit wurde eine schon lange von uns Gr\u00fcnen erhobene Forderung endlich zumindest als mehrw\u00f6chiger Versuch Realit\u00e4t. Und auch hier zeigt sich bereits, wie selbstverst\u00e4ndlich alles angenommen wird. Hintergrund f\u00fcr diese Ma\u00dfnahme ist, dass die Stra\u00dfenbahnhaltestelle am Europaplatz aufgegeben werden soll, stattdessen \u201eum die Ecke\u201c die Haltestelle in der Karlstra\u00dfe barrierefrei ausgebaut wird. Weil daf\u00fcr mehr Breite erforderlich ist und der Radverkehr endlich auch in S\u00fcdrichtung freigegeben werden soll, ist der Kfz-Verkehr im Wege. Es ist zu erwarten, dass der vorherige Autoverkehr sich weitr\u00e4umig andere Wege sucht, im g\u00fcnstigsten Fall auch ganz entf\u00e4llt. Bisher wurden auf anderen Stra\u00dfen keine Probleme gemeldet.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit w\u00e4re ein wichtiges Symbol erreicht: Der Autoverkehr kann hier entfallen und die Welt geht trotzdem nicht unter.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wohngebiete vom Auto entlasten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aber neben diesen Aush\u00e4ngeschildern brauchen wir auch in der \u00fcbrigen Stadt weniger Autos. Die Karlsruher Bev\u00f6lkerung ist schon zu einem Gro\u00dfteil auf alternative Verkehrsmittel umgestiegen, aber die Wohnstra\u00dfen stehen immer noch voll mit abgestellten Autos. Ein weiterer wichtiger Schritt w\u00e4re, wenn diejenigen, die nicht auf ein eigenes Auto angewiesen sind, das auch verkaufen w\u00fcrden. Der Umstieg auf Carsharing w\u00fcrde die Stra\u00dfen von dem vielen Blech entlasten. Und wer nur gelegentlich Auto f\u00e4hrt, w\u00fcrde dabei noch Geld sparen. Damit w\u00e4re die Parkplatzsituation insgesamt entspannt und die Aufenthaltsqualit\u00e4t auf unseren Stra\u00dfen deutlich verbessert. Ein Impuls daf\u00fcr k\u00f6nnte sein, in allen innerst\u00e4dtischen Stadtteilen das Anwohnerparken einzuf\u00fchren. Auch das haben wir beantragt, eine Gemeinderatsmehrheit ist daf\u00fcr, aber die Umsetzung stockt aktuell noch wegen fehlendem Personal. Ich h\u00e4tte da einige Vorschl\u00e4ge: Wenn die geplanten Stra\u00dfenbauten, die ohnehin nicht zukunftsf\u00e4hig sind, nicht weiter geplant w\u00fcrden, w\u00e4re Kapazit\u00e4t da\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Johannes Honn\u00e9<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Reallabor Passagehof hat eingeschlagen: Der Hof im Herzen der Stadt war von Autos weitgehend befreit. 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