{"id":1385,"date":"2014-03-25T00:00:00","date_gmt":"2014-03-24T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2014\/03\/gruene-wollen-stellplatzkonzept-fuer-carsharing\/"},"modified":"2023-02-03T12:46:20","modified_gmt":"2023-02-03T11:46:20","slug":"gruene-wollen-stellplatzkonzept-fuer-carsharing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2014\/03\/gruene-wollen-stellplatzkonzept-fuer-carsharing\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE wollen Stellplatzkonzept f\u00fcr Carsharing"},"content":{"rendered":"<p>In einem Brief an Oberb\u00fcrgermeister Dr. Mentrup schl\u00e4gt die GR\u00dcNE-Gemeinderatsfraktion vor, Parkpl\u00e4tze im \u00f6ffentlichen Raum f\u00fcr Carsharing zu reservieren.<\/p>\n<p>&#8222;Gerade in den innerst\u00e4dtischen Stadtteilen stockt der Ausbau von Carsharing; denn es stehen kaum noch private Stellpl\u00e4tze f\u00fcr eine Anmietung zur Verf\u00fcgung und die Teil-Autos k\u00f6nnen im \u00f6ffentlichen Raum aufgrund des hohen Parkdrucks nicht verl\u00e4sslich in einem bestimmten Bereich abgestellt werden. Um den Ausbau dieser Alternative zum eigenen Auto zu f\u00f6rdern, sind daher reservierte Stellpl\u00e4tze im \u00f6ffentlichen Stra\u00dfenraum dringend erforderlich&#8220;, so Johannes Honn\u00e9, verkehrspolitischer Sprecher der GR\u00dcNE-Fraktion. &#8222;Nach dem Vorbild von Freiburg schlagen wir deshalb vor, einige ausgew\u00e4hlte Parkpl\u00e4tze auf \u00f6ffentlichen Stra\u00dfen durch einen eigenen Bebauungsplan f\u00fcr den allgemeinen Verkehr zu entwidmen und f\u00fcr Carsharing zu reservieren.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Die beste Werbung f\u00fcr Carsharing-Nutzung ist, dieses Angebot im \u00f6ffentlichen Raum sichtbar zu machen. Wenn dadurch weitere NutzerInnen ihr eigenes Auto abschaffen bzw. auf die Anschaffung eines privaten Pkw verzichten, w\u00fcrde sich der bestehende Parkdruck deutlich reduzieren&#8220;, so Bettina Lisbach, Fraktionssprecherin der GR\u00dcNEN im Gemeinderat. &#8222;Untersuchungen zeigen, dass ein Carsharing-Fahrzeug im Durchschnitt ca.10 Privatautos ersetzt.&#8220;<\/p>\n<p>Die GR\u00dcNE-Fraktion setzt sich schon l\u00e4nger daf\u00fcr ein, in Karlsruhe Stellpl\u00e4tze im \u00f6ffentlichen Raum f\u00fcr stationsgebundene Carsharing-Fahrzeuge zu reservieren. \u201eBisher hie\u00df es dazu immer, das sei rechtlich nicht zul\u00e4ssig\u201c, so die GR\u00dcNEN. \u201eEntsprechende Diskussionen auf Bundesebene zu einer \u00c4nderung der StVO haben schon seit vielen Jahren zu keinem Ergebnis gef\u00fchrt. Ein Bebauungsplan ist dagegen eine M\u00f6glichkeit, mit der die Stadt selbst die Grundlage schaffen kann.\u201c<\/p>\n<p>In Freiburg wird derzeit ein solcher Plan vorbereitet. Normalerweise wird ein Bebauungsplan f\u00fcr ein eng begrenztes Gebiet erlassen, um die Art des Bauens dort zu regeln. In diesem Fall geht es um einen Plan f\u00fcr gro\u00dfe Teile der Stadt, der sich ausschlie\u00dflich mit einem Konzept f\u00fcr Carsharing-Stellpl\u00e4tze besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Karlsruhe ist mit etwa zwei Carsharing-Fahrzeugen pro 1.000 EinwohnerInnen unangefochten bundesweite Spitze. In den innerst\u00e4dtischen Stadtteilen nutzen nach Angaben von Stadtmobil inzwischen rund 10 % der dort wohnenden Erwachsenen das Carsharing. F\u00fcr die reservierten Stellpl\u00e4tze k\u00f6nnten sich alle interessierten Unternehmen bewerben \u2013 es geht also nicht um eine &#8222;Lex Stadtmobil&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem Brief an Oberb\u00fcrgermeister Dr. Mentrup schl\u00e4gt die GR\u00dcNE-Gemeinderatsfraktion vor, Parkpl\u00e4tze im \u00f6ffentlichen Raum f\u00fcr Carsharing zu reservieren. &#8222;Gerade in den innerst\u00e4dtischen Stadtteilen stockt der Ausbau von Carsharing; denn [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-1385","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressemeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1385","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1385"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1385\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14994,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1385\/revisions\/14994"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1385"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1385"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}