{"id":13503,"date":"2022-06-22T11:50:13","date_gmt":"2022-06-22T09:50:13","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/?p=13503"},"modified":"2025-06-10T11:20:19","modified_gmt":"2025-06-10T09:20:19","slug":"menschen-ohne-krankenversicherung-medizinisch-gut-versorgt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2022\/06\/menschen-ohne-krankenversicherung-medizinisch-gut-versorgt\/","title":{"rendered":"Menschen ohne Krankenversicherung \u2013 medizinisch gut versorgt?"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gr\u00fcnen-Fraktion fragt nach Angeboten in Karlsruhe<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Wie viele Menschen ohne Krankenversicherung leben in Karlsruhe? Welche medizinischen Angebote werden von ihnen angenommen? K\u00f6nnen sogenannte \u201eAnonyme Krankenscheine\u201c den Zugang zur medizinischen Versorgung erleichtern? Die<a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2022\/04\/menschen-ohne-krankenversicherung-in-karlsruhe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> Anfrage <\/a>der Gr\u00fcnen-Fraktion will die Situation der Betroffenen sichtbar machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es kann gravierende gesundheitliche Folgen haben, wenn erkrankte Menschen sich nicht rechtzeitig medizinisch behandeln lassen. Dies ist leider h\u00e4ufig bei Menschen ohne Krankenversicherung der Fall. Eine Krankheit kann sich verschlimmern oder chronisch entwickeln. Damit steigt das Risiko f\u00fcr lebensbedrohliche Situationen, die nur in einer Klinik behandelt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn vielen Kommunen Deutschlands wurden daher Anonyme Behandlungsscheine eingef\u00fchrt. Die Patient*innen ohne Versicherungsschutz k\u00f6nnen sich dort anonym medizinisch behandeln lassen, das hei\u00dft, ohne ihren Namen angeben zu m\u00fcssen\u201c, so Verena Anlauf, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion. \u201eDieses Angebot f\u00fchrt dazu, dass sie \u00e4rztliche Unterst\u00fctzung fr\u00fcher in Anspruch nehmen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten drei Jahren lebten mindestens 300 Menschen ohne Krankenversicherung in Karlsruhe. Dies sind zum Beispiel Menschen ohne festen Wohnsitz oder ohne eindeutigen Aufenthaltsstatus. Auch Menschen, die sich die Beitr\u00e4ge f\u00fcr die Krankenversicherung nicht (mehr) leisten k\u00f6nnen, geh\u00f6ren dazu, ebenso wie illegal Besch\u00e4ftigte und teilweise auch Menschen in der Armutsprostitution.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele der Menschen, die vermeintlich ohne Versicherungsschutz sind, haben dennoch einen Leistungsanspruch, zum Beispiel nach dem zw\u00f6lften Sozialgesetzbuch. Um solche und andere offenen Fragen zu kl\u00e4ren, ist eine zentrales \u201eClearing-Angebot\u201c f\u00fcr die Mitarbeiter*innen in den Praxen und Kliniken sehr hilfreich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnsere Anfrage ergab, dass das St\u00e4dtische Klinikum Karlsruhe sowohl das Angebot eines \u201eClearings\u201c als auch die Einf\u00fchrung eines anonymen Krankenscheins sehr begr\u00fc\u00dfen w\u00fcrde\u201c, erl\u00e4utert Niko Riebel, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion. \u201eAuch der Gesundheitsdienst Medinetz bef\u00fcrwortet die Einf\u00fchrung eines anonymen Krankenscheins\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDurch unsere Anfrage wird klar, dass die bisherigen Angebote gut aber nicht ausreichend sind. Wir werden alle Bestrebungen der Stadt unterst\u00fctzen, damit Menschen ohne Krankenschein in Karlsruhe unkompliziert medizinisch behandelt werden k\u00f6nnen,\u201c so die gr\u00fcnen Fachsprecher*innen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr\u00fcnen-Fraktion fragt nach Angeboten in Karlsruhe Wie viele Menschen ohne Krankenversicherung leben in Karlsruhe? Welche medizinischen Angebote werden von ihnen angenommen? 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