{"id":13294,"date":"2022-05-18T10:04:12","date_gmt":"2022-05-18T08:04:12","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/?p=13294"},"modified":"2025-03-03T17:24:44","modified_gmt":"2025-03-03T16:24:44","slug":"runder-tisch-nutzung-fuer-die-ehemalige-garnisonskirche-in-knielingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2022\/05\/runder-tisch-nutzung-fuer-die-ehemalige-garnisonskirche-in-knielingen\/","title":{"rendered":"Runder Tisch \u201eNutzung f\u00fcr die ehemalige Garnisonskirche in Knielingen\u201c"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Interfraktioneller Antrag \u2013 zur \u00f6ffentlichen Vorberatung im Fachausschuss<br><br><\/h4>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Stadtverwaltung initiiert einen Runden Tisch mit allen Beteiligten und Interessierten mit dem Ziel, eine Nutzung f\u00fcr die derzeit leerstehende ehemalige Garnisonskirche in Knielingen zu finden.<br>Hierbei werden auch gemeinschaftliche Nutzungen in Betracht gezogen.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Runde Tisch wird in Zusammenarbeit mit der Volkswohnung GmbH konzipiert und eingerichtet<\/li>\n\n\n\n<li>Die Organisator*innen des Runden Tisches gehen auf bisher und aktuell an dem Geb\u00e4ude interessierte Gruppen und Personen zu; insbesondere werden das Kulturb\u00fcro, der Stadtjugendausschuss e. V., die Teilnehmenden des Knielinger Stadtteilentwicklungsprozesses, der B\u00fcrgerverein und die ihm angeschlossenen Vereine aus dem Stadtteil sowie die Teilnehmenden des Ideenwettbewerbes von 2017 eingeladen sowie eine \u00f6ffentliche Bewerbung der Veranstaltung durchgef\u00fchrt.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><strong>Begr\u00fcndung\/Sachverhalt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die ehemalige Garnisonskirche im Stadtteil Knielingen 2.0 ist dort eines der letzten Relikte der Bebauung aus der Zeit als Kasernengel\u00e4nde. Sie wurde in den fr\u00fchen 1950erJahren errichtet und ist mittlerweile in Bezug auf Elektrik, Heizung, D\u00e4mmung etc. technisch veraltet.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Geb\u00e4ude besteht seit 2008 Denkmalschutz; es steht seit 2012 ungenutzt leer.<br>Wegen des bestehenden Denkmalschutzes darf es nicht abgerissen und durch Wohnbebauung ersetzt werden, wie dies der Bebauungsplan zun\u00e4chst vorsah. Die Volkswohnung beziffert den Sanierungsbedarf, der durch notwendige Schadstoff-Sanierungen und Auflagen wegen des Denkmalschutzes erh\u00f6ht ist, auf ca. 2,5 Mio. Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Solange keine Nutzung f\u00fcr dieses Geb\u00e4ude feststeht, wird keine Sanierung erfolgen, denn viele Planungsdetails, wie etwa die Anforderungen an Heizung, Bel\u00fcftung oder Fluchtwege, sind davon bestimmt, wie viele Personen sich zu welchem Zweck darin aufhalten werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts des bestehenden Raummangels f\u00fcr viele soziokulturelle Einrichtungen wollen die antragstellenden Fraktionen erreichen, dass nach einer Nutzung f\u00fcr dieses Geb\u00e4ude gesucht wird. M\u00f6glicherweise kommen auch Jugend- oder Stadtteilarbeit, Kleingewerbe oder andere Verwendungen in Frage, oder es ergeben sich Synergieeffekte durch eine gemeinsame Nutzung mehrerer Personen oder Gruppen. Auch Vertreter*innen aus dem Stadtteil, in dem 2015\/16 ein Stadtteilentwicklungsprozess durchgef\u00fchrt wurde, und Teilnehmende am Ideenwettbewerb aus dem Jahr 2017 sollen erneut eingeladen werden, wie es bereits im Jahr 2018 dem Gemeinderat zugesichert wurde (Vorlage 2018\/0568). Auch neue Interessierte sollen durch intensive \u00d6ffentlichkeitsarbeit angesprochen werden.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Prozess soll ergebnis-offen und ergebnis-orientiert moderiert werden. Es ist w\u00fcnschenswert, dass Nutzer*innen sich an den Kosten oder der Sanierungsarbeit selbst beteiligen und es dadurch zu Einsparungen gegen\u00fcber einem kommerziell geplanten Vorgehen kommen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unterzeichnet von:<br><br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Michael Borner, Renate Rast\u00e4tter, Aljoscha L\u00f6ffler, Verena Anlauf, Christine Weber, Dr. Clemens Cremer, Fraktion GR\u00dcNE<br>Mathilde G\u00f6ttel, Karin Binder, Lukas Bimmerle, Fraktion Linke<br>Friedemann Kalmbach und J\u00fcrgen Wenzel, Fraktion FW\/F\u00fcr KA<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrag wurde am <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/sitzungskalender.karlsruhe.de\/sitzungskalender\/sitzungen\/termin-6645#top4\" target=\"_blank\">07. Juli 2022 im Planungsausschuss<\/a> beraten: Im Lauf des Herbstes soll eine Entscheidung \u00fcber den Status des Denkmals vorliegen. Wenn dadurch klarer ist, welche M\u00f6glichkeiten bzw. Auflagen f\u00fcr eine Nutzung bestehen, sollen der Aufsichtsrat der Volkwohnung und der Germeinderat wieder mkit dem Thema befasst werden. Bis dahin wird der Antrag vertagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst im Oktober 2024 wurden wir <a href=\"https:\/\/sitzungskalender.karlsruhe.de\/db\/ratsinformation\/termin-9552#top1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">wieder \u00fcber das Thema informiert<\/a>: Die Volkswohnung nimmt Verhandlungen mit einem Kaufinteressenten auf, der im Geb\u00e4ude unter weitestm\u00f6glicher Beibehaltung der denkmalgesch\u00fctzten Architektur einen musikalischen und multikulturellen Ort der Zusammenkunft zu schaffen will, wo schallged\u00e4mmte und teilweise mit Instrumenten ausgestattete Prober\u00e4ume an regionale<br>Musiker*innen, Bands sowie Musiklehrer*innen vermietet werden. <br>Im ehemaligen Kirchenschiff ist ein Veranstaltungsbereich mit B\u00fchne geplant. <br>L\u00e4rmbeeintr\u00e4chtigungen aus dem Veranstaltungsbereich bzw. aus den Prober\u00e4umen sollen durch bauliche Ma\u00dfnahmen vermieden werden; insbesondere wird keine T\u00fcr des Veranstaltungsbereichs direkt nach drau\u00dfen f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Gut, wenn es nun endlich eine L\u00f6sung gibt, mit der die Garnisonskirche erhalten und sozio-kulturell genutzt werden kann!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interfraktioneller Antrag \u2013 zur \u00f6ffentlichen Vorberatung im Fachausschuss Begr\u00fcndung\/Sachverhalt: Die ehemalige Garnisonskirche im Stadtteil Knielingen 2.0 ist dort eines der letzten Relikte der Bebauung aus der Zeit als Kasernengel\u00e4nde. 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