{"id":13282,"date":"2022-05-16T12:49:36","date_gmt":"2022-05-16T10:49:36","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/?p=13282"},"modified":"2025-03-03T17:24:21","modified_gmt":"2025-03-03T16:24:21","slug":"karlsruher-wirtschaft-nachhaltig-staerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2022\/05\/karlsruher-wirtschaft-nachhaltig-staerken\/","title":{"rendered":"Karlsruher Wirtschaft nachhaltig st\u00e4rken"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Clemens_Cremer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1094\" width=\"273\" height=\"274\" srcset=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Clemens_Cremer.jpg 250w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Clemens_Cremer-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 273px) 100vw, 273px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Fr\u00e4nkle\/Stadt Karlsruhe<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Beitrag f\u00fcr die Stadtzeitung von Dr. Clemens Cremer<\/p>\n\n\n\n<p>Karlsruhe ist eine lebendige Wirtschaftsstadt mit Unternehmen aus sehr unterschiedlichen Wirtschaftszweigen wie dem produzierenden Gewerbe, der IT und dem Dienstleistungsbereich. Dennoch blieb die Wirtschaftsentwicklung in den vergangenen zehn Jahren hinter der anderer Gro\u00dfst\u00e4dte im Land zur\u00fcck. Vor diesem Hintergrund begr\u00fc\u00dfen wir, dass die Wirtschaftsf\u00f6rderung der Stadt Karlsruhe eine neue Strategie entwickelt hat. Sie beschreibt zwei Themen als Megatrends: Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Damit greift sie eben die Themen auf, die auch von den Unternehmer*innen in Karlsruhe am h\u00e4ufigsten genannt werden. Leider wurden Nachhaltigkeit und Klimaschutz jedoch nicht in den Kernauftrag der Wirtschaftsf\u00f6rderung \u00fcbernommen, sondern sind nur sogenannte Querschnittsthemen unter den zu verfolgenden Zielen. Bis 2030 werden aber die Unternehmen und Standorte am besten wachsen, die die Transformation zu nachhaltigen Wirtschaftskreisl\u00e4ufen und zum Klimaschutz konsequent umsetzen. Daher fordern wir, dass die Wirtschaftsf\u00f6rderung die Unternehmen bei dieser Transformation mit voller Kraft unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fl\u00e4chen nachhaltig nutzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Prinzip der Nachhaltigkeit muss auch auf die Fl\u00e4chennutzung angewendet werden. Die Landes-regierung Baden-W\u00fcrttembergs hat eine Netto-Null-Strategie bis 2030 f\u00fcr die Nutzung von Bodenfl\u00e4chen beschlossen. Das bedeutet vereinfacht, dass keine weiteren unversiegelten Fl\u00e4chen mehr bebaut werden d\u00fcrfen oder es m\u00fcssen Fl\u00e4chen in gleicher Gr\u00f6\u00dfe entsiegelt werden. Karlsruhe ist bereits sehr stark urbanisiert und hat im Fl\u00e4chennutzungsplan nur noch wenige Reserven f\u00fcr neue Wohngebiete und neue Gewerbegebiete. Dar\u00fcber hinaus d\u00fcrfen keine weiteren Fl\u00e4chen mehr in Anspruch genommen werden, um Karlsruhe als lebenswerte gr\u00fcne Stadt f\u00fcr die B\u00fcrger*innen zu erhalten. Daher muss die Innenentwicklung vorangetrieben werden: Bestehende, schlecht ausgenutzte Gewerbefl\u00e4chen m\u00fcssen besser nutzbar gemacht werden. Dar\u00fcber hinaus wird Karlsruhe Gewerbefl\u00e4chen auch in die H\u00f6he entwickeln m\u00fcssen, um den verf\u00fcgbaren Raum optimal zu verwenden. Eine nur eingeschossige Nutzung von Gewerbegrundst\u00fccken ist nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gr\u00fcnder*innenzentrum f\u00fcr das Handwerk als Vorbild<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Karlsruhe hat im Vergleich zum Umland wenige Handwerksbetriebe. Das f\u00fchrt dazu, dass Handwerker*innen, die in Karlsruhe leben, zu Betrieben im Umland pendeln und f\u00fcr ihre Arbeit dann nicht selten wieder in die Stadt hineinfahren. Die Stadt ben\u00f6tigt also mehr Handwerksbetriebe. Gr\u00fcnder*innen im Handwerk sind besonders auf gut nutzbare Fl\u00e4chen f\u00fcr ihr neues Unternehmen angewiesen. Aus diesem Grund sollte die Stadt die Schaffung eines Gr\u00fcnder*innenzentrums f\u00fcr das Handwerk vorantreiben. Dies bietet Karlsruhe die Chance, ein vorbildhaftes Projekt zu gestalten, bei dem innovative Konzepte f\u00fcr nachhaltiges Wirtschaften realisiert werden. Das f\u00e4ngt dabei an, Produktionsbetriebe \u00fcbereinander zu bauen und mit Lastenaufz\u00fcgen zug\u00e4nglich zu machen. Weiter k\u00f6nnen nachhaltige Baumaterialien zum Einsatz kommen. Dar\u00fcber hinaus sollten Angebote wie eine Kindertagesst\u00e4tte mit realisiert werden. Damit k\u00f6nnen junge M\u00e4nner und Frauen gute Bedingungen f\u00fcr die Gr\u00fcndung eines Handwerksbetriebs finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Gr\u00fcne setzen wir uns ein f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze der Zukunft: in sozialer und \u00f6kologischer Verantwortung.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Clemens Cremer,<br>wirtschaftspolitischer Fachsprecher<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag f\u00fcr die Stadtzeitung von Dr. Clemens Cremer Karlsruhe ist eine lebendige Wirtschaftsstadt mit Unternehmen aus sehr unterschiedlichen Wirtschaftszweigen wie dem produzierenden Gewerbe, der IT und dem Dienstleistungsbereich. 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