{"id":13062,"date":"2022-03-02T10:31:00","date_gmt":"2022-03-02T09:31:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/?p=13062"},"modified":"2025-03-03T17:19:42","modified_gmt":"2025-03-03T16:19:42","slug":"gruene-zukunft-der-eisbaerenhaltung-im-karlsruher-zoo-ueberdenken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2022\/03\/gruene-zukunft-der-eisbaerenhaltung-im-karlsruher-zoo-ueberdenken\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE: Zukunft der Eisb\u00e4renhaltung im Karlsruher Zoo \u00fcberdenken"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcnen-Fraktion nimmt den traurigen Tod des Eisb\u00e4ren Blizzard zum Anlass, <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2022\/02\/eisbaeren-im-karlsruher-zoo-ueberlegungen-fuer-die-zukunft\/\">mit einem Antrag<\/a> im Gemeinderat eine Debatte \u00fcber die Zukunft der Eisb\u00e4renhaltung im Karlsruher Zoo anzusto\u00dfen. Da aktuell nur noch die Eisb\u00e4rin Charlotte die Anlage bewohnt, sei jetzt daf\u00fcr der richtige Zeitpunkt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Karlsruher Zoo hat unter der Leitung von Dr. Reinschmidt eine Trendwende vollzogen, weg vom \u201eAusstellen\u201c aller beliebten Tiere zu einem modernen zukunftsf\u00e4higen Zoo mit den Zielen Artenschutz, Bildung und Wohlbefinden der Tiere. Wenn das Wohlbefinden der Tiere nicht sichergestellt werden kann, muss die Haltung auf den Pr\u00fcfstand gestellt und Alternativen dazu entwickelt werden\u201c, erl\u00e4utert Renate Rast\u00e4tter, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin f\u00fcr Biodiversit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNach uns vorliegenden Erkenntnissen kann der Zoo den arttypischen Anspr\u00fcchen der Tiere nicht Rechnung tragen. Eisb\u00e4ren als Einzelg\u00e4nger haben in ihrer nat\u00fcrlichen Umgebung ein gigantisches Streifgebiet von 100.000-600.000 km2\/Jahr und legen pro Tag bis zu 50 km zur\u00fcck. Der Bewegungsmangel im Zoo f\u00fchrt zu Stereotypen (monotones Verhalten) und Leiden, da die Tiere ihre nat\u00fcrlichen Verhaltensweisen nicht ausleben k\u00f6nnen\u201c, so die tierschutzpolitische Sprecherin der Fraktion, Christine Gro\u00dfmann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcnen-Fraktion verweist darauf, dass der Klimawandel Karlsruhe noch weiter aufheizen wird. F\u00fcr Eisb\u00e4ren, die biologisch an die Arktis mit Polareis angepasst sind, sei dies eine unertr\u00e4gliche Situation. Namhafte Zoos in Deutschland, wie u. a. die Wilhelma, seien bereits aus der Eisb\u00e4renhaltung ausgestiegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcnen-Fraktion unterst\u00fctzt weiter alle Ziele, die den Karlsruher Zoo bei der Weiterentwicklung zu einem Artenschutzzentrum st\u00e4rken. Diese Ziele werden in Karlsruhe vielfach schon vorbildlich umgesetzt, u. a. mit der Altersresidenz f\u00fcr Elefantenk\u00fche und der neuen Luchsanlage am Lauterberg. \u201eDurch den von uns Gr\u00fcnen beantragten Artenschutzeuro k\u00f6nnen vielf\u00e4ltige Projekte f\u00fcr den Schutz von Lebensr\u00e4umen bedrohter Tierarten in den Herkunftsl\u00e4ndern der Tiere finanziert werden\u201c, so Rast\u00e4tter.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt sollte die Chance auf eine konzeptionelle Neuorientierung genutzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDeshalb lehnen wir auch einen Wiedereinstieg in die Eisb\u00e4renzucht ab. Wenn wir diesen \u2013 und anderen wildlebenden \u2013 Gro\u00dfs\u00e4ugetieren etwas Gutes tun wollen, setzen wir uns besser mit aller Kraft f\u00fcr die Umsetzung unseres Klimaschutzkonzeptes und die Einhaltung des globalen 1,5 Grad Zieles ein\u201c, so die Gr\u00fcnen Stadtr\u00e4tinnen abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gr\u00fcnen-Fraktion nimmt den traurigen Tod des Eisb\u00e4ren Blizzard zum Anlass, mit einem Antrag im Gemeinderat eine Debatte \u00fcber die Zukunft der Eisb\u00e4renhaltung im Karlsruher Zoo anzusto\u00dfen. 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