{"id":1304,"date":"2012-12-21T00:00:00","date_gmt":"2012-12-20T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2012\/12\/gruene-wollen-netzwerk-gegen-rechts-initiieren\/"},"modified":"2020-08-11T21:57:17","modified_gmt":"2020-08-11T19:57:17","slug":"gruene-wollen-netzwerk-gegen-rechts-initiieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2012\/12\/gruene-wollen-netzwerk-gegen-rechts-initiieren\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE wollen Netzwerk gegen Rechts initiieren"},"content":{"rendered":"\n<p> Die GR&#xDC;NE Gemeinderatsfraktion fordert mit einem <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2012\/11\/karlsruher-netzwerk-gegen-rechts-antrag-sachverhalt-begruendung\/\">Antrag<\/a> an die Stadtverwaltung, Strukturen zur fr&#xFC;hzeitigen Wahrnehmung und Vorbeugung rechtsextremer Entwicklungen in Karlsruhe zu schaffen. Hierzu soll ein regelm&#xE4;&#xDF;iger Austausch aller Einrichtungen stattfinden, die in Karlsruhe mit der Pr&#xE4;vention von rechtsextremen Tendenzen befasst sind. <\/p>\n<p> Uta van Hoffs, bildungspolitische Sprecherin der GR&#xDC;NEN Fraktion stellt fest: &#x201E;In den letzten Jahren hat sich das gesellschaftliche Erscheinungsbild von Rechtsextremismus ver&#xE4;ndert. Musik, Kleidung, Auftreten werden st&#xE4;ndig angepasst und sind f&#xFC;r die B&#xFC;rgerInnen nicht immer auf den ersten Blick als Ausdruck rechtsextremer Gesinnung erkennbar.&#x201C; Dies gelte beispielsweise f&#xFC;r rassistische Kennzeichnungen im &#xF6;ffentlichen Raum, die Ansprache von Jugendlichen auf Schulh&#xF6;fen und in der Freizeit oder auch Vermietungen f&#xFC;r Veranstaltungen rechter Gruppierungen. <\/p>\n<p> Unter der Federf&#xFC;hrung des Stadtjugendausschusses, der in Karlsruhe bereits Ansprechpartner des Baden-W&#xFC;rttembergischen Beratungsnetzwerks gegen Rechts ist <a href=\"https:\/\/demokratiezentrum-bw.de\/angebote\/beratung-gegen-rechtsextremismus\/\">(www.kompetentvorort.de)<\/a>, sollen VertreterInnen der hiesigen Schulen, Sportvereine, Friedensgruppen, Gewerkschaften, das Netzwerk f&#xFC;r Demokratie und Courage NDC sowie antifaschistische Gruppen zusammen kommen, um in einem kontinuierlichen Austausch Handlungsm&#xF6;glichkeiten und Strategien zu entwickeln, die der Verbreitung von rechtsextremem Gedankengut in Karlsruhe entgegenwirken. <\/p>\n<p> Karlsruhe sei eine bunte und vielf&#xE4;ltige Stadt, in der rechtsextreme Tendenzen unerw&#xFC;nscht und in der Vergangenheit durch gemeinsames Handeln verschiedenster Akteure erfolgreich verhindert worden seien, so zum Beispiel mit einem tempor&#xE4;ren Runden Tisch im Jahr 2008. <\/p>\n<p> Hier sei Information und Aufkl&#xE4;rung f&#xFC;r B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger gefragt. Tanja Kluth, Stadtr&#xE4;tin der GR&#xDC;NEN Fraktion, f&#xE4;hrt fort: &#x201E;Aus unserer Sicht ist es notwendig, die Vernetzung verschiedener, mit der Problematik befassten Akteure zu intensivieren und stetig weiter zu entwickeln. So soll eine stets aktuelle Information &#xFC;ber Auftreten und Aktivit&#xE4;ten der Szene gew&#xE4;hrleistet werden.&#x201C; <\/p>\n<p> Der bereits im November gestellte Antrag geht auf eine Resolution des GR&#xDC;NEN Kreisverbandes zur&#xFC;ck, die im Sommer im Rahmen einer Mitgliederversammlung verabschiedet wurde. Dr. Anke Rigbers vom Vorstand des GR&#xDC;NEN Kreisverbandes Karlsruhe betont: &#x201E;Es muss einen kontinuierlichen Austausch zwischen Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft mit Fokus auf die Erscheinungsformen der rechtsextremen Szene geben. Nur in einer dauerhaften Zusammenarbeit kann die notwendige Sensibilisierung und eine gewisse Routine entstehen, die flexibles und schnelles Reagieren auf aktuelle Entwicklungen erm&#xF6;glicht.&#x201C; <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die GR&#xDC;NE Gemeinderatsfraktion fordert mit einem Antrag an die Stadtverwaltung, Strukturen zur fr&#xFC;hzeitigen Wahrnehmung und Vorbeugung rechtsextremer Entwicklungen in Karlsruhe zu schaffen. 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