{"id":12937,"date":"2022-01-03T11:51:49","date_gmt":"2022-01-03T10:51:49","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/?p=12937"},"modified":"2025-03-03T16:56:08","modified_gmt":"2025-03-03T15:56:08","slug":"platz-da-der-oeffentliche-raum-gehoert-allen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2022\/01\/platz-da-der-oeffentliche-raum-gehoert-allen\/","title":{"rendered":"Platz da! Der \u00f6ffentliche Raum geh\u00f6rt allen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beitrag f\u00fcr die Stadtzeitung von Jorinda Fahringer<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-medium is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Gruene-Jorinda-Fahringer-IMG_5909-400x384.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12823\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Gruene-Jorinda-Fahringer-IMG_5909-400x384.jpg 400w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Gruene-Jorinda-Fahringer-IMG_5909-800x767.jpg 800w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Gruene-Jorinda-Fahringer-IMG_5909-768x736.jpg 768w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Gruene-Jorinda-Fahringer-IMG_5909-1536x1473.jpg 1536w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Gruene-Jorinda-Fahringer-IMG_5909-2048x1964.jpg 2048w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Gruene-Jorinda-Fahringer-IMG_5909-150x144.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Nutzungskonkurrenz im \u00f6ffentlichen Raum, der Wettkampf um die Quadratmeter, nimmt immer mehr zu. Attraktive Aufenthaltsr\u00e4ume ebenso wie Gr\u00fcnoasen f\u00fcr die Klimaanpassung sollen entstehen. Schwerpunkte der Mobilit\u00e4t ver\u00e4ndern sich, wie etwa der Bedarf nach mehr Radwegen statt Autostra\u00dfen, und Menschen mit geringem Einkommen wohnen eng zusammen und sind auf \u00f6ffentlichen Raum angewiesen. Auslagen mit den aktuellen Angeboten brauchen ebenso Platz wie das Tischchen der Espresso-Bar oder die Bank um die Baumscheibe.<\/p>\n\n\n\n<p>Wird der \u00f6ffentliche Raum als Konsumraum genutzt, steht er anderen, die nicht konsumieren wollen oder k\u00f6nnen, nicht zur Verf\u00fcgung. Bei der Frage, welche Teil\u00f6ffentlichkeit ein Raum gerade bedient, welchen Zweck er erf\u00fcllt, ist zu kl\u00e4ren: Wer ist da und wer ist nicht da, nicht sichtbar? Auch f\u00fcr diese Gruppen m\u00fcssen wir Angebote schaffen und den \u00f6ffentlichen Raum so verteilen, dass auch f\u00fcr sie attraktive Au\u00dfenfl\u00e4chen zur Verf\u00fcgung stehen. Beispielsweise sollen sich Menschen mit Behinderung frei bewegen k\u00f6nnen und Jugendliche brauchen Abh\u00e4ngpl\u00e4tze im Freien, wo auch mal Musik gespielt werden kann ohne Konsumzwang.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spielstra\u00dfen als Kommunikationsr\u00e4ume<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie wichtig die Bewegung und das Spiel an der frischen Luft besonders f\u00fcr die Kinder ist, haben Eltern erneut in Zeiten des beschr\u00e4nkten Ausgangs w\u00e4hrend der Corona-Pandemie erlebt. Deshalb fordern wir GR\u00dcNE den Ausbau von (tempor\u00e4ren) Spielstra\u00dfen. Sie bieten nicht nur Kindern einen wertvollen Begegnungs- und Bewegungsraum. Sie dienen als Gelegenheit, Nachbar*innen kennenzulernen und mit Menschen im Quartier Netzwerke zu kn\u00fcpfen. Das f\u00fchrt zu zwischenmenschlichem Austausch, zu mehr N\u00e4he und gegenseitiger Unterst\u00fctzung im Quartier.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen von Aktionen, die mindestens einmal j\u00e4hrlich stattfinden, k\u00f6nnen Stra\u00dfenabschnitte vor\u00fcbergehend umgewidmet und ihre Nutzung als Spielstra\u00dfe erprobt werden. Das ist bei der Aktion \u201eKarlsruhe spielt!\u201c im Rahmen der Europ\u00e4ischen Mobilit\u00e4tswochen im September 2021 bereits erfolgreich passiert und soll fortgef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Carsharing verringert Raumbedarf f\u00fcrs Parken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Parkende Autos sind nicht nur auf Spielstra\u00dfen st\u00f6rend. Sie nehmen durch ihre hohe Anzahl einen viel zu gro\u00dfen Teil des Verkehrsraums ein. Deshalb unterst\u00fctzen wir GR\u00dcNE das Anliegen der Landesregierung, den Stra\u00dfenraum gerechter zu verteilen. Der \u00f6ffentliche Raum soll nicht weiter als beinahe gratis Parkplatz herhalten. F\u00fcr uns GR\u00dcNE ist der im Gemeinderat gefundene Kompromiss von 180 Euro pro Jahr f\u00fcr das Bewohner*innenparken ein erster Schritt in diese Richtung. Laut Berechnungen der Stadtverwaltung orientiert am wirtschaftlichen Wert der Parkm\u00f6glichkeiten w\u00e4ren auch 360 Euro denkbar. Zudem sollen die Parkzonen f\u00fcr Bewohner*innen ausgeweitet werden. Daf\u00fcr will uns die Verwaltung im Februar einen Vorschlag machen. Ein guter Anlass, die Notwendigkeit eines eigenen Autos zu hinterfragen und auf Carsharing umzusteigen. Parkplatzsuche, Reifenwechsel und die Rechnungen des Kfz-Betriebs geh\u00f6ren dann der Vergangenheit an. Zudem entsteht mehr Platz f\u00fcr vielf\u00e4ltige Nutzungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Raum f\u00fcr Ver\u00e4nderung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist nicht leicht, von gewohntem Verhalten und veralteten Technologien Abstand zu nehmen und Neues auszuprobieren. Doch so lernen wir und entwickeln uns weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Jorinda Fahringer,<br>Co-Fraktionsvorsitzende<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag f\u00fcr die Stadtzeitung von Jorinda Fahringer Die Nutzungskonkurrenz im \u00f6ffentlichen Raum, der Wettkampf um die Quadratmeter, nimmt immer mehr zu. 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