{"id":1271,"date":"2012-05-31T00:00:00","date_gmt":"2012-05-30T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2012\/05\/gruene-fragen-nach-notfallplaenen-fuer-akw-philippsburg\/"},"modified":"2020-07-01T17:04:34","modified_gmt":"2020-07-01T15:04:34","slug":"gruene-fragen-nach-notfallplaenen-fuer-akw-philippsburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2012\/05\/gruene-fragen-nach-notfallplaenen-fuer-akw-philippsburg\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE fragen nach Notfallpl\u00e4nen f\u00fcr AKW Philippsburg"},"content":{"rendered":"\n<p> Mit Notfallpl&#xE4;nen f&#xFC;r den Fall eines mit Fukushima vergleichbaren Reaktorungl&#xFC;cks in Philippsburg besch&#xE4;ftigt sich die GR&#xDC;NE Gemeinderatsfraktion in einer &#xF6;ffentlichen <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2012\/04\/notfallplaene-fuer-ein-reaktorunglueck-im-akw-philippsburg-anfrage-sachverhalt-begruendung\/\">Anfrage. <\/a> <\/p>\n<p> Einem Bericht der taz vom 18. M&#xE4;rz 2012 zufolge, hat das Bundesamt f&#xFC;r Strahlenschutz zu diesem Thema eine Studie erstellen lassen. Darin wird untersucht, welche Folgen ein mit Fukushima vergleichbares Reaktorungl&#xFC;ck an deutschen AKW-Standorten, darunter dem AKW Philippsburg h&#xE4;tte. Die gemessene Strahlung von Fukushima wurde dabei mit realen Wetterbedingungen von Oktober und Dezember 2010 auf die AKW-Standorte Philippsburg (Baden-W&#xFC;rttemberg) und Unterweser (Niedersachsen) &#xFC;bertragen. Die Studie kommt offenbar zu Besorgnis erregenden Ergebnissen: Eine radioaktive Wolke h&#xE4;tte sich im S&#xFC;den &#xFC;ber Karlsruhe erstreckt, im Norden bis nach Mannheim und Heidelberg. Evakuierungen, Verbote zum Aufenthalt im Freien und auch die Gabe von Jodtabletten w&#xE4;ren demzufolge in weitaus gr&#xF6;&#xDF;eren Gebieten notwendig gewesen, als dies in den Katastrophenschutz-pl&#xE4;nen f&#xFC;r die Region aktuell vorgesehen ist. Auch w&#xE4;ren die zust&#xE4;ndigen Beh&#xF6;rden aufgrund der mangelhaften Vorbereitung hinsichtlich Art und Umfang des St&#xF6;rfalls v&#xF6;llig &#xFC;berfordert gewesen, so die Ergebnisse der Analyse. <\/p>\n<p> Obwohl die Studie des Bundesamtes den vorliegenden Informationen nach bereits im August vergangenen Jahres fertig gestellt worden war, wurde sie bisher nicht ver&#xF6;ffentlicht. &#x201E;Mit unserer Anfrage wollen wir erreichen, dass das Bundesumweltministerium der Stadt Karlsruhe wie allen anderen betroffenen Kommunen die hochbrisanten Ergebnisse der Studie umgehend ohne Beschr&#xE4;nkungen zur Verf&#xFC;gung stellt, damit diese ihrer Aufgabe als untere Katastrophenschutzbeh&#xF6;rde nachkommen und f&#xFC;r den Schutz ihrer B&#xFC;rgerInnen angemessen vorsorgen k&#xF6;nnen&#x201C;, so Bettina Lisbach, Sprecherin der GR&#xDC;NEN im Gemeinderat. <\/p>\n<p> F&#xFC;r die GR&#xDC;NEN im Bundestag erkl&#xE4;rt die Karlsruher Abgeordnete und atompolitische Sprecherin ihrer Fraktion Sylvia Kotting-Uhl: &#x201E;Die Kompetenzen in Beh&#xF6;rden reichen nicht aus. Einrichtungen wie Schulen und Kinderg&#xE4;rten haben keine klaren Anweisungen und w&#xE4;ren im Ernstfall vermutlich &#xFC;berfordert. Die Notfallpl&#xE4;ne in Regionen, die von radioaktiver Verstrahlung betroffen sein k&#xF6;nnen, m&#xFC;ssen nach dieser Studie grunds&#xE4;tzlich &#xFC;berarbeitet und aktualisiert werden.&#x201C;  <\/p>\n<p> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Notfallpl&#xE4;nen f&#xFC;r den Fall eines mit Fukushima vergleichbaren Reaktorungl&#xFC;cks in Philippsburg besch&#xE4;ftigt sich die GR&#xDC;NE Gemeinderatsfraktion in einer &#xF6;ffentlichen Anfrage. Einem Bericht der taz vom 18. 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