{"id":12524,"date":"2021-08-27T10:32:35","date_gmt":"2021-08-27T08:32:35","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/?p=12524"},"modified":"2025-03-03T16:45:20","modified_gmt":"2025-03-03T15:45:20","slug":"mikroplastik-erst-auf-dem-rasen-dann-in-der-umwelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2021\/08\/mikroplastik-erst-auf-dem-rasen-dann-in-der-umwelt\/","title":{"rendered":"Mikroplastik: erst auf dem Rasen, dann in der Umwelt"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gr\u00fcne fragen nach Umgang mit Kunststoffrasenpl\u00e4tzen in Karlsruhe<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2021\/08\/bestandsaufnahme-kunststoffrasenplaetze-in-karlsruhe\/\">Anfrage<\/a> fordert die Gr\u00fcne Fraktion eine Bestandsaufnahme \u00fcber die bestehenden und geplanten Kunststoffrasenpl\u00e4tze in Karlsruhe. Dabei geht es um die Kl\u00e4rung der negativen \u00f6kologischen Auswirkungen und k\u00fcnftige Vermeidungsstrategien. Sie verweisen auf die hohe Zahl bestehender Kunststoffrasen-Sportfelder und die wachsende Zahl der Neuantr\u00e4ge.<br>&#8222;Kunststoffrasenpl\u00e4tze erm\u00f6glichen l\u00e4ngere und intensivere Nutzungszeiten und k\u00f6nnen ganzj\u00e4hrig bespielt werden&#8220;, so Stadtr\u00e4tin Renate Rast\u00e4tter als naturschutzpolitische Sprecherin. &#8222;Aber sie sind neben Plastikm\u00fcll, Kleidung aus Polyester und anderen Kunststoffen sowie Kunstkautschuk eine bedeutende Quelle f\u00fcr die Freisetzung von Mikroplastik in die Umwelt.&#8220; Zudem m\u00fcsse von gesundheitlichen Belastungen w\u00e4hrend der Nutzung ausgegangen werden.<br>Fraktionsvorsitzender Aljoscha L\u00f6ffler und sportpolitischer Sprecher erg\u00e4nzt: &#8222;Wegen des zunehmenden Bewusstseins f\u00fcr die sch\u00e4dlichen Umweltauswirkungen der Kunststoffrasenpl\u00e4tze ist es vielerorts schon \u00fcblich, in neuen Kunststoffrasenpl\u00e4tzen Alternativen wie Sand, Kork oder geschredderte Olivenkerne einzusetzen. Auch in Karlsruhe wurde dies bereits angek\u00fcndigt. Es ist aber auch notwendig, technische Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, um einen Eintrag in die Natur wirkungsvoll zu reduzieren. Grunds\u00e4tzlich muss die Notwendigkeit f\u00fcr jeden einzelnen Platz kritisch hinterfragt werden.\u201c<br>In Karlsruhe fehlt aus Sicht der Gr\u00fcnen bislang eine kritische Bestandsaufnahme und eine nachhaltige Zukunftsperspektive. Die Gr\u00fcnen fragen deshalb nach Anzahl, Alter, verwendeten Materialien, Vermeidungsstrategien sowie Entsorgungspraktiken der bestehenden Kunststoffrasenpl\u00e4tze. Zudem bitten Sie um Auskunft, welche \u00f6kologischen Kriterien bei den aktuell genehmigten und k\u00fcnftigen Kunststoffrasenpl\u00e4tzen zu Grunde gelegt werden. &#8222;Zu diesen geh\u00f6ren vor allem die Begr\u00fcndung der Notwendigkeit, die Materialbeschaffenheit, die technische Gestaltung, die F\u00fcllstoffe, die Pflege sowie die Entsorgung und Recyclierbarkeit&#8220;, so L\u00f6ffler und Rast\u00e4tter.<br>&#8222;Auf dieser Grundlage k\u00f6nnen k\u00fcnftig Entscheidungen qualifiziert und transparent getroffen werden mit dem Ziel, mehr Nachhaltigkeit im Sport zu erreichen. Dabei soll auch ber\u00fccksichtigt werden, dass laut Umfragen Sportler*innen lieber auf Naturrasenpl\u00e4tzen spielen&#8220;, so die beiden Stadtr\u00e4t*innen abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr\u00fcne fragen nach Umgang mit Kunststoffrasenpl\u00e4tzen in Karlsruhe Mit einer Anfrage fordert die Gr\u00fcne Fraktion eine Bestandsaufnahme \u00fcber die bestehenden und geplanten Kunststoffrasenpl\u00e4tze in Karlsruhe. 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