{"id":1237,"date":"2011-11-28T00:00:00","date_gmt":"2011-11-27T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2011\/11\/gruene-nach-faktencheck-brueckensanierung-vorantreiben\/"},"modified":"2011-11-28T00:00:00","modified_gmt":"2011-11-27T23:00:00","slug":"gruene-nach-faktencheck-brueckensanierung-vorantreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2011\/11\/gruene-nach-faktencheck-brueckensanierung-vorantreiben\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE: Nach Faktencheck Br\u00fcckensanierung vorantreiben"},"content":{"rendered":"\n<p> Als das entscheidende Ergebnis des Faktenchecks bewertet die GR&#xDC;NE Gemeinderatsfraktion, dass die Sanierung der bestehenden Br&#xFC;cke mit einem neuen Verfahren geschehen kann, ohne dass eine andere Br&#xFC;cke im Raum Karlsruhe gebaut werden muss. Der den Rhein querende Verkehr kann dabei mit nur geringen Einschr&#xE4;nkungen aufrechterhalten werden. <\/p>\n<p> Au&#xDF;erdem wurde im Faktencheck deutlich, dass die zweite Rheinbr&#xFC;cke keinen verkehrlichen Nutzen hat, weil die aus der Pfalz kommenden Fahrzeuge direkt auf die S&#xFC;dtangente geleitet werden, die bekanntlich bereits heute an ihrer Kapazit&#xE4;tsgrenze ist. &quot;Der einzige Nutzen einer neuen Br&#xFC;cke l&#xE4;ge darin, dass im Fall eines schweren Ungl&#xFC;cks eine auf kurzem Weg erreichbare Ausweichstrecke vorhanden w&#xE4;re. Aber die Wahrscheinlichkeit f&#xFC;r solch ein &apos;Monsterungl&#xFC;ck&apos; erscheint uns doch sehr gering&quot;, so Johannes Honn&#xE9;, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion. <\/p>\n<p> Angesichts dieses geringen Nutzens bewerten die GR&#xDC;NEN den &#xF6;kologischen Schaden, den die geplante Br&#xFC;cke und vor allem die riesigen Zufahrten anrichten w&#xFC;rden, als nicht vertretbar. <\/p>\n<p> Der Faktencheck hat zudem gezeigt, dass viele Punkte noch eingehend zu pr&#xFC;fen und viele Fragen offen sind, so die GR&#xDC;NEN. &#x201E;Deshalb haben wir &#xFC;berhaupt kein Verst&#xE4;ndnis daf&#xFC;r, dass die beiden Landr&#xE4;te links und rechts des Rheins jetzt beim Br&#xFC;ckenbau aufs Tempo dr&#xFC;cken wollen&#x201C;, so Fraktionssprecherin Bettina Lisbach. &#x201E;Es ist an der Zeit, dass auch die Br&#xFC;ckenbef&#xFC;rworter sich endlich mit der ver&#xE4;nderten Faktenlage auseinandersetzen, die sich durch das Sanierungsgutachten sowie durch die Bewertung der bisherigen Planung mit ihren massiven M&#xE4;ngeln ergeben hat.&#x201C; <\/p>\n<p> Statt auf dem Br&#xFC;ckenbau zu beharren, muss gemeinsam nach L&#xF6;sungen gesucht werden, um die Problematik des morgendlichen Staus im Bereich der Rheinbr&#xFC;cke zu l&#xF6;sen, so die GR&#xDC;NEN. Dass unter anderem die Frage einer &#xD6;ffnung des Knielinger Pf&#xF6;rtners wieder in Bewegung gekommen ist, wird deshalb begr&#xFC;&#xDF;t. Auch die Potentiale einer Verlagerung von Pendlern auf den &#xD6;PNV sehen die GR&#xDC;NEN als noch lange nicht ausgesch&#xF6;pft an. Eine Verminderung von ca. 600 Fahrzeugen in den Morgenstunden k&#xF6;nnte ausreichen, um die Stauproblematik zu l&#xF6;sen. Dies habe der Faktencheck ergeben. <\/p>\n<p> Ausdr&#xFC;cklich begr&#xFC;&#xDF;en die GR&#xDC;NEN, dass die neue Landesregierung das Votum des Karlsruher Gemeinderates ernst nimmt und endlich das Gespr&#xE4;ch mit der Stadt sucht. &#x201E;Ein solches Gespr&#xE4;ch ist l&#xE4;ngst &#xFC;berf&#xE4;llig, da Bund und L&#xE4;nder die Interessen Karlsruhes nicht einfach &#xFC;bergehen k&#xF6;nnen&#x201C; so die beiden Stadtr&#xE4;te. <\/p>\n<p> Die GR&#xDC;NEN setzen darauf, dass bei der gemeinsamen Kabinettssitzung mit Rheinland-Pfalz am Dienstag beschlossen wird, die Sanierung der bestehenden Br&#xFC;cke voranzutreiben, noch offene Fragen zu pr&#xFC;fen und &#xFC;ber eine f&#xFC;r alle Seiten tragf&#xE4;hige L&#xF6;sung zu verhandeln. Die Messlatte der GR&#xDC;NEN liegt dabei jedoch hoch: &quot;Es kann nicht sein, dass die geplante Br&#xFC;cke mit einem Radweg versehen wird und die naturschutzrechtlich vorgeschriebenen Ausgleichsma&#xDF;nahmen etwas optimiert werden, und dann stimmen wir zu. Das Projekt an sich ist f&#xFC;r uns das Problem.&quot; <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als das entscheidende Ergebnis des Faktenchecks bewertet die GR&#xDC;NE Gemeinderatsfraktion, dass die Sanierung der bestehenden Br&#xFC;cke mit einem neuen Verfahren geschehen kann, ohne dass eine andere Br&#xFC;cke im Raum Karlsruhe [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-1237","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressemeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1237","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1237"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1237\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1237"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1237"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1237"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}