{"id":1235,"date":"2011-11-15T00:00:00","date_gmt":"2011-11-14T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2011\/11\/gruene-arbeitsfoerderung-in-karlsruhe-erhalten-und-mindestlohn-einfuehren\/"},"modified":"2011-11-15T00:00:00","modified_gmt":"2011-11-14T23:00:00","slug":"gruene-arbeitsfoerderung-in-karlsruhe-erhalten-und-mindestlohn-einfuehren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2011\/11\/gruene-arbeitsfoerderung-in-karlsruhe-erhalten-und-mindestlohn-einfuehren\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE: Arbeitsf\u00f6rderung in Karlsruhe erhalten und Mindestlohn einf\u00fchren"},"content":{"rendered":"\n<p> Die GR&#xDC;NE Gemeinderatsfraktion und die Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl nehmen mit Freude die Arbeitsmarktdaten Oktober 2011 in Karlsruhe zur Kenntnis. <\/p>\n<p> &#x201E;Der R&#xFC;ckgang der Arbeitslosenzahlen in Karlsruhe ist eine positive Entwicklung. Wir d&#xFC;rfen aber nicht vergessen, dass &#xE4;ltere Arbeitssuchende und Langzeitarbeitslose auch in Karlsruhe von diesem Trend bisher nicht profitieren. Nach wie vor sind in Karlsruhe, mit steigender Tendenz, &#xFC;ber 2.300 langzeitarbeitslose und &#xE4;ltere Menschen im Rechtskreis des SGB II, im Sprachgebrauch &#x201E;Hartz IV&#x201C;, l&#xE4;nger als ein Jahr arbeitslos&#x201C;, so die Stadtr&#xE4;te Michael Borner und Uta van Hoffs, in der GR&#xDC;NEN Gemeinderatsfraktion zust&#xE4;ndig f&#xFC;r Arbeitsmarktf&#xF6;rderung. <\/p>\n<p> Aus GR&#xDC;NER Sicht werden gerade diese Personengruppen von der schwarz-gelben Bundesregierung stiefm&#xFC;tterlich behandelt: Bleibt es bei der K&#xFC;rzung der Arbeitsf&#xF6;rderung, wird sich die Langzeitarbeitslosigkeit weiter verfestigen und ohne einen echten allgemeinen Mindestlohn werden immer mehr Besch&#xE4;ftigte auf Unterst&#xFC;tzung angewiesen sein. Dies gilt erst recht, wenn sich die Arbeitsmarktlage wieder verschlechtern sollte. &#x201E;Wir fordern f&#xFC;r Arbeitslose mehr Weiterbildungsangebote und eine bessere Vermittlung. Nur so k&#xF6;nnen Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose dauerhaft in den Arbeitsmarkt integriert und der Fachkr&#xE4;ftemangel reduziert werden. Der Haushaltsansatz des Bundesarbeitsministeriums muss korrigiert und die K&#xFC;rzung der Eingliederungsmittel muss zur&#xFC;ckgenommen werden. Mit den jetzt von der Bundesregierung vorgesehenen K&#xFC;rzungen der Mittel f&#xFC;r Leistungen zur Eingliederung in Arbeit gehen in Karlsruhe Millionenbetr&#xE4;ge verloren&#x201C;, so die GR&#xDC;NE Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl. <\/p>\n<p> Auch seien leider l&#xE4;ngst nicht alle neuen Arbeitsverh&#xE4;ltnissen von guter Qualit&#xE4;t. Befristung, Leiharbeit und schlechte Bezahlung tr&#xFC;ben die Freude &#xFC;ber die statistischen Zahlen. &#x201E;Nahezu konstant 4.000 Besch&#xE4;ftigte in Karlsruhe m&#xFC;ssen trotz Arbeit ihren Lohn mit Arbeitslosengeld II aufstocken. Das ist F&#xF6;rderung von Dumpingl&#xF6;hnen mit Steuermitteln und widerspricht jeder Vorstellung von &#x201A;Guter Arbeit&#x2019;, die den Besch&#xE4;ftigten einen existenzsichernden Arbeitsplatz bietet und auch langfristige Lebensplanung m&#xF6;glich macht&#x201C;, so Borner und van Hoffs weiter. &#x201C;<\/p>\n<p> Beim Mindestlohn m&#xFC;ssen N&#xE4;gel mit K&#xF6;pfen gemacht werden. Lippenbekenntnisse der Bundesarbeitsministerin und laue CDU-Parteitagsbeschl&#xFC;sse reichen nicht. Nur ein fl&#xE4;chendeckender Mindestlohn sch&#xFC;tzt alle Besch&#xE4;ftigten vor Armut trotz Arbeit&#x201C;, machen die beiden Stadtr&#xE4;te und die Bundestagsabgeordnete der GR&#xDC;NEN in ihrer Stellungnahme deutlich. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die GR&#xDC;NE Gemeinderatsfraktion und die Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl nehmen mit Freude die Arbeitsmarktdaten Oktober 2011 in Karlsruhe zur Kenntnis. &#x201E;Der R&#xFC;ckgang der Arbeitslosenzahlen in Karlsruhe ist eine positive Entwicklung. Wir [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-1235","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressemeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1235","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1235"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1235\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}