{"id":1234,"date":"2011-11-09T00:00:00","date_gmt":"2011-11-08T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2011\/11\/gruene-zum-volksentscheid-fragwuerdiges-demokratieverstaendnis-des-oberbuergermeisters\/"},"modified":"2011-11-09T00:00:00","modified_gmt":"2011-11-08T23:00:00","slug":"gruene-zum-volksentscheid-fragwuerdiges-demokratieverstaendnis-des-oberbuergermeisters","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2011\/11\/gruene-zum-volksentscheid-fragwuerdiges-demokratieverstaendnis-des-oberbuergermeisters\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE zum Volksentscheid: \u201eFragw\u00fcrdiges Demokratieverst\u00e4ndnis\u201c des Oberb\u00fcrgermeisters"},"content":{"rendered":"\n<p> Die Gr&#xFC;ne Gemeinderatsfraktion &#xFC;bt scharfe Kritik an der einseitigen Stellungnahme von Oberb&#xFC;rgermeister Fenrich zu Stuttgart 21. &#x201E;Die Stadt Karlsruhe darf keine Empfehlung zum Abstimmungsverhalten f&#xFC;r den Volksentscheid am 27. November aussprechen&#x201C;, so GR&#xDC;NE-Stadtrat Johannes Honn&#xE9;, der in Karlsruhe die Vorbereitungen zum Volksentscheid koordiniert. &#x201E;Auch dem Stadtoberhaupt st&#xFC;nde es gut an, sich an das Neutralit&#xE4;tsgebot zu halten und B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger frei entscheiden zu lassen, ob sie Stuttgart 21 wollen oder nicht&#x201C;. <\/p>\n<p> &#x201E;Dass OB Fenrich f&#xFC;r die Teilnahme am Volksentscheid wirbt, ist gut. Wenn er aber unter dem Deckm&#xE4;ntelchen der Magistrale f&#xFC;r Europa eine einseitige Wahlempfehlung ausspricht, ist das v&#xF6;llig fehl am Platze&#x201C; erg&#xE4;nzt Fraktionssprecherin Bettina Lisbach.<\/p>\n<p> &#xA0;&#x201E;Wenn dem Unterst&#xFC;tzerkreis f&#xFC;r Stuttgart 21 im Rathaus R&#xE4;ume zur Verf&#xFC;gung gestellt werden und auf einer Stadtbahn f&#xFC;r das Projekt geworben wird, zeugt das von einem sehr fragw&#xFC;rdigen Demokratieverst&#xE4;ndnis.&#x201C; <\/p>\n<p> Die GR&#xDC;NEN weisen darauf hin, dass sich der Widerstand gegen Stuttgart 21 als Vorbereitung auf den Volksentscheid ehrenamtlich formiert und mit sehr begrenzten finanziellen Mitteln auskommen muss. Gleichzeitig wird den Bef&#xFC;rwortern des Projektes offensichtlich mit Steuermitteln unter die Arme gegriffen. &#x201E;&#xC4;hnlich haben wir das ja schon beim B&#xFC;rgerentscheid zur Kombil&#xF6;sung erlebt&#x201C; erinnern sie sich. &#x201E;Hier wird mit ungleichen Waffen gek&#xE4;mpft und damit gleich beim ersten Volksentscheid in Baden-W&#xFC;rttemberg der direkten Demokratie ein B&#xE4;rendienst erwiesen&#x201C;. <\/p>\n<p> Die GR&#xDC;NEN sind &#xFC;berzeugt, dass die &quot;Magistrale f&#xFC;r Europa&quot; praktisch keinen Nutzen von Stuttgart 21 hat: &quot;Der Fahrzeitgewinn von etwa einer halben Stunde, der gebetsm&#xFC;hlenartig wiederholt wird, kann nur durch die Neubaustrecke erreicht werden. Diese ist aber bewusst v&#xF6;llig unabh&#xE4;ngig von einem Umbau des Bahnhofs geplant worden und dar&#xFC;ber wird eben nicht in der Volksabstimmung entschieden&quot;, betont Johannes Honn&#xE9;. <\/p>\n<p> &#xDC;ber eine Gemeinderatsanfrage wollen die GR&#xDC;NEN nun weitere Informationen dazu &#xF6;ffentlich machen, wie sich die &quot;Magistrale f&#xFC;r Europa&quot; unter dem Vorsitz von OB Fenrich finanziert und in welchem Umfang sie sich finanziell im Rahmen des Volksentscheids zu Stuttgart 21 engagiert. Selbst wenn die Werbung auf der Stadtbahn von der Magistrale zu einem markt&#xFC;blichen Preis finanziert wird, werden hier Steuergelder sachfremd eingesetzt. St&#xE4;dtische Gesellschaften wie die Verkehrsbetriebe und die Albtal-Verkehrs-gesellschaft sollten von derartigen Werbeaktionen grunds&#xE4;tzlich Abstand nehmen, so die GR&#xDC;NEN. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gr&#xFC;ne Gemeinderatsfraktion &#xFC;bt scharfe Kritik an der einseitigen Stellungnahme von Oberb&#xFC;rgermeister Fenrich zu Stuttgart 21. &#x201E;Die Stadt Karlsruhe darf keine Empfehlung zum Abstimmungsverhalten f&#xFC;r den Volksentscheid am 27. 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