{"id":1200,"date":"2011-03-22T00:00:00","date_gmt":"2011-03-21T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2011\/03\/gruene-fragen-nach-enbw-aktien-der-stadt-karlsruhe\/"},"modified":"2020-08-25T22:34:33","modified_gmt":"2020-08-25T20:34:33","slug":"gruene-fragen-nach-enbw-aktien-der-stadt-karlsruhe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2011\/03\/gruene-fragen-nach-enbw-aktien-der-stadt-karlsruhe\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE fragen nach EnBW-Aktien der Stadt Karlsruhe"},"content":{"rendered":"\n<p> &#xDC;ber eine <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2011\/03\/enbw-aktien-der-stadt-karlsruhe-anfrage-sachverhalt-begruendung\/\">Gemeinderatsanfrage<\/a> will die GR&#xDC;NE Fraktion &#xF6;ffentlich machen, welche mittel- und langfristige Strategie die Stadt Karlsruhe und ihre T&#xF6;chter hinsichtlich der im Besitz der KVVH befindlichen EnBW-Aktien verfolgen und ob es &#xDC;berlegungen gibt oder gab, diese Aktien zu verkaufen. <\/p>\n<p> Als Folge des Erwerbs von 45 % Anteilen der EnBW durch das Land Baden-W&#xFC;rttemberg, mussten allen anderen Aktion&#xE4;ren Verkaufsangebote zum Preis von 41,50 &#x20AC; pro Aktie gemacht werden. Zahlreiche Gemeinden in Baden-W&#xFC;rttemberg haben seitdem &#xF6;ffentliche Gemeinderats-Beschl&#xFC;sse zum Verkauf ihrer EnBW-Aktien gefasst. <\/p>\n<p> Auch die KVVH als st&#xE4;dtische Tochter ist im Besitz gr&#xF6;&#xDF;erer Aktienpakete der EnBW, so dass ein Verkauf zu erw&#xE4;gen, zumindest aber &#xF6;ffentlich zu diskutieren w&#xE4;re. &#x201E;Dem Gemeinderat h&#xE4;tte das Angebot zum Verkauf der Aktien eigentlich l&#xE4;ngst unterbreitet werden m&#xFC;ssen&#x201C;, so Fraktionssprecherin Bettina Lisbach und der finanzpolitische Sprecher der Fraktion Manfred Schubnell. &#x201E;Deshalb fordern wir nun per Gemeinderatsanfrage, dass die &#xD6;ffentlichkeit endlich informiert und die &#xDC;berlegungen der Verwaltungsspitze zu diesem Thema auf den Tisch gelegt werden.&#x201C; <\/p>\n<p> Nicht nur &#xFC;ber die Frage des Verkaufs von Aktien m&#xF6;chten die GR&#xDC;NEN informiert werden. Auch fragen sie, ob in den letzten Wochen EnBW-Aktien von der Stadt bzw. einer ihrer T&#xF6;chter gekauft worden sind. &#x201E;Wir halten Aktiengesch&#xE4;fte durch eine Kommune bzw. durch st&#xE4;dtische T&#xF6;chter grunds&#xE4;tzlich f&#xFC;r riskant und kaum vereinbar mit der Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge&#x201C;, sind sich Lisbach und Schubnell einig. &#x201E;Die aktuellen Entwicklungen auf dem Energiesektor mit enormen Auswirkungen auch f&#xFC;r deutsche Energiekonzerne best&#xE4;rken uns in unserer Haltung, dass hier gr&#xF6;&#xDF;te Vorsicht geboten ist.&#x201C; Hinzu kommen die besonderen Unsicherheiten, die mit der bisherigen Ausrichtung der EnBW auf die Atomenergie verbunden sind. <\/p>\n<p> Aus Sicht der GR&#xDC;NEN ist daher der Zukauf von EnBW-Aktien unbedingt abzulehnen, w&#xE4;hrend ein Verkauf bisher von der KVVH gehaltener EnBW-Aktien zu erw&#xE4;gen w&#xE4;re. In Karlsruhe seien allerdings auch die besonderen Interessen einer EnBW-Standortkommune mit abzuw&#xE4;gen. Eine &#xF6;ffentliche Gemeinderatsdebatte sowie eine umfassende Information der &#xD6;ffentlichkeit in dieser Frage sind jedenfalls l&#xE4;ngst &#xFC;berf&#xE4;llig, so die GR&#xDC;NEN. <\/p>\n<p> Die Landtagsabgeordnete Gisela Splett weist in diesem Zusammenhang auf die &#xF6;konomische Fragw&#xFC;rdigkeit des EnBW-Deals von Stefan Mappus hin. Das Land habe f&#xFC;r den nicht zukunftsf&#xE4;hig ausgerichteten Konzern einen v&#xF6;llig &#xFC;berh&#xF6;hten Preis gezahlt. F&#xFC;r viele Kommunen und Zweckverb&#xE4;nde, die EnBW-Aktien halten, bedeute das &#xDC;bernahmeangebot deshalb eine haushaltspolitische Chance, die etliche Kommunen bereits genutzt haben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#xDC;ber eine Gemeinderatsanfrage will die GR&#xDC;NE Fraktion &#xF6;ffentlich machen, welche mittel- und langfristige Strategie die Stadt Karlsruhe und ihre T&#xF6;chter hinsichtlich der im Besitz der KVVH befindlichen EnBW-Aktien verfolgen und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-1200","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressemeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1200","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1200"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1200\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10492,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1200\/revisions\/10492"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1200"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1200"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1200"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}