{"id":1193,"date":"2010-12-06T00:00:00","date_gmt":"2010-12-05T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2010\/12\/gruene-kritisieren-einbuergerung-von-curveball-in-karlsruhe\/"},"modified":"2010-12-06T00:00:00","modified_gmt":"2010-12-05T23:00:00","slug":"gruene-kritisieren-einbuergerung-von-curveball-in-karlsruhe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2010\/12\/gruene-kritisieren-einbuergerung-von-curveball-in-karlsruhe\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE kritisieren Einb\u00fcrgerung von \u201eCurveball\u201c in Karlsruhe"},"content":{"rendered":"\n<p> Die GR&#xDC;NE Gemeinderatsfraktion &#xFC;bt scharfe Kritik an der Einb&#xFC;rgerung von Rafid al-J., der durch gezielte Fehlinformationen an den BND ma&#xDF;geblich am Zustandekommen des Irakkriegs beteiligt war. Der unter dem Decknamen &#x201E;Curveball&#x201C; in den Medien bekannte Rafid al-J. hat heute einen deutschen Pass und wurde von der Karlsruher Stadtverwaltung vor wenigen Jahren eingeb&#xFC;rgert.&#xA0; &#x201E;Wir verurteilen diese Sonderbehandlung eines BND-Fehlinformanten aufs Sch&#xE4;rfste und erwarten in dieser Sache eine klare und unmissverst&#xE4;ndliche Stellungnahme des Oberb&#xFC;rgermeisters&#x201C;, so Fraktionssprecherin Bettina Lisbach. <\/p>\n<p> Nicht genug damit, dass Rafid al-J. den USA mit seinen falschen Behauptungen einen vermeintlichen Kriegsgrund lieferte: Nachdem &#xF6;ffentlich bekannt wurde, dass seine Behauptungen frei erfunden waren, wurde er den ARD-Informationen zufolge &#xFC;ber eine Scheinfirma vom BND weiter bezahlt, betreut und von der Karlsruher Stadtverwaltung eingeb&#xFC;rgert. &#x201E;Unfassbar&#x201C;, sagen die GR&#xDC;NEN, die nun &#xFC;ber eine &#xF6;ffentliche Gemeinderatsanfrage kl&#xE4;ren lassen wollen, warum die Einb&#xFC;rgerung vorgenommen wurde und in-wieweit hier der BND verwickelt war. <\/p>\n<p> &#x201E;Nach den uns vorliegenden Informationen gehen wir davon aus, dass die Stadtverwaltung sehr wohl die M&#xF6;glichkeit gehabt h&#xE4;tte, Rafid al-J. eine Einb&#xFC;rgerung zu verweigern und m&#xF6;chten jetzt wissen, warum sie von diesen M&#xF6;glichkeiten keinen Gebrauch gemacht hat&#x201C;, so Stadtrat Michael Borner. Wegen des &#xFC;bergeordneten &#xF6;ffentlichen Interesses an den angefragten Informationen hat die GR&#xDC;NE Fraktion kein Verst&#xE4;ndnis daf&#xFC;r, dass die Karlsruher Verwaltung mit Verweis auf den Datenschutz gegen&#xFC;ber der ARD bisher jeden Kommentar verweigert hat. Die &#xD6;ffentlichkeit hat ein Recht darauf, mehr &#xFC;ber die Hintergr&#xFC;nde zum Fall &#x201E;Curveball&#x201C; zu erfahren und dar&#xFC;ber, warum dieser Mann heute v&#xF6;llig unbehelligt in Karlsruhe leben kann, w&#xE4;hrend vielen gut integrierten Menschen in Karlsruhe bei der Einb&#xFC;rgerung oft gro&#xDF;e Hindernisse in den Weg gelegt werden. <\/p>\n<p> Auch die GR&#xDC;NE Landtagsabgeordnete Gisela Splett sieht dringenden Kl&#xE4;rungsbedarf, und kann in Anbetracht der Schwierigkeiten, die viele Mitb&#xFC;rgerInnen bei der Einb&#xFC;rgerung haben, nicht nachvollziehen, warum ausgerechnet in diesem Fall die Einb&#xFC;rgerung &#xFC;bers Knie gebrochen wurde. Parallel zur Anfrage auf Gemeindeebene, k&#xFC;ndigen die Karlsruher Landtagsabgeordneten Gisela Splett und Renate Rast&#xE4;tter an, dass sich auch das Landesparlament mit dem Thema besch&#xE4;ftigen wird. Eine entsprechende parlamentarische Initiative werde eingereicht. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die GR&#xDC;NE Gemeinderatsfraktion &#xFC;bt scharfe Kritik an der Einb&#xFC;rgerung von Rafid al-J., der durch gezielte Fehlinformationen an den BND ma&#xDF;geblich am Zustandekommen des Irakkriegs beteiligt war. 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