{"id":1126,"date":"2007-02-14T00:00:00","date_gmt":"2007-02-13T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2007\/02\/gruene-schlagen-wegen-arbeitsplatzabbau-alarm\/"},"modified":"2007-02-14T00:00:00","modified_gmt":"2007-02-13T23:00:00","slug":"gruene-schlagen-wegen-arbeitsplatzabbau-alarm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2007\/02\/gruene-schlagen-wegen-arbeitsplatzabbau-alarm\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne schlagen wegen Arbeitsplatzabbau Alarm"},"content":{"rendered":"\n<p> <b>Gr&#xFC;ne schlagen wegen Arbeitsplatzabbau Alarm<\/b><\/p>\n<p> <u>In Summe &#xFC;ber 1.500 Karlsruher Arbeitspl&#xE4;tze betroffen &#8211; was tut die st&#xE4;dtische Wirtschaftsf&#xF6;rderung?<\/u><\/p>\n<p> Eine bittere Bilanz ziehen die Gr&#xFC;nen im Karlsruher Gemeinderat anl&#xE4;sslich der j&#xFC;ngsten Stellenabbauszenarien bei Pfizer und Sanmina und fordern mehr Engagement der Stadt bei der Bestandpflege. <\/p>\n<p> &#x201E;Die neuesten Entwicklungen am Karlsruher Arbeitsmarkt mit der drohenden Schlie&#xDF;ung von Sanmina (270 Arbeitspl&#xE4;tze), dem verk&#xFC;ndeten Stellenabbau bei Pfizer (320), sowie den im Dezember endg&#xFC;ltig beschlossenen Verlagerungen bei T-Systems (160) und der Sparkas-sen-Informatik (430) beinhalten neben den dramatischen Folgen f&#xFC;r die Betroffenen auch Gefahren f&#xFC;r den Standort Karlsruhe&#x201C; so der Fraktionssprecher der Gr&#xFC;nen im Karlsruher Gemeinderat Klaus Stapf. <\/p>\n<p> &#x201E;Falls sich an den Planungen nichts mehr &#xE4;ndert, sind damit in den letzten Monaten Entscheidungen gefallen, die den Verlust von 1.200 Arbeitspl&#xE4;tzen bedeuten. Nimmt man die Schlie&#xDF;ung der DISA (ehemals Badische Maschinenfabrik) mit 70 die Ank&#xFC;ndigungen der Allianz (260) und der Karlsruher Versicherungen hinzu, werden in den n&#xE4;chsten Jahren mindestens 1.500 Arbeitspl&#xE4;tze wegfallen. Dies wird schwer zu verkraften sein. <\/p>\n<p> Der viel bejubelte Aufschwung am Karlsruher Arbeitsmarkt wird von den vielen Abbauentscheidungen in den n&#xE4;chsten zwei Jahren deutlich geschm&#xE4;lert werden.&#x201C;<\/p>\n<p> &#x201E;Dabei treffen die beschlossenen oder drohenden Arbeitsplatzabbauma&#xDF;nahmen Karlsruhe auch strukturell hart: bei T-Systems und Sparkassen-Informatik gehen 700 Arbeitspl&#xE4;tze im viel gelobten IT-Bereich verloren, mit Pfizer wird eine der wenigen in Karlsruhe verbliebenen Zentralen geschw&#xE4;cht und bei Sanmina sind viele Stellen von niedrig qualifizierten Industriearbeitnehmern bedroht, f&#xFC;r die es keinen Ersatz am Arbeitsmarkt gibt.&#x201C;<\/p>\n<p> Der Arbeitsplatzabbau diene &#xFC;berwiegend der Gewinnoptimierung &#x2013; nichts anderes meinen Unternehmen, wenn sich behaupten, sich bei guter Ertragslage f&#xFC;r die Zukunft besser aufstellen zu m&#xFC;ssen. &#x201E;F&#xFC;r mich stehen die Firmen aber in Verantwortung gegen&#xFC;ber ihren Mitarbeitern,&#x201C; so Klaus Stapf.<\/p>\n<p> &#x201E;Dass die st&#xE4;dtische Wirtschaftsf&#xF6;rderung nicht in jedem Fall erfolgreich sein kann, ist uns schon klar,&#x201C; kritisiert Stapf, &#x201E;aber dass in so vielen F&#xE4;llen und wichtigen Unternehmen keinerlei Ergebnis erzielt wird und von der Wirtschaftsf&#xF6;rderung nichts zu h&#xF6;ren ist, l&#xE4;sst den Verdacht aufkommen, dass die Kontakte zu den Betrieben nicht ausreichend sind. Auf Frau Mergen kommt viel Arbeit zu. Die strukturelle Neuausrichtung der Karlsruher Wirtschaftsf&#xF6;rderung ist &#xFC;berf&#xE4;llig, dabei muss auch die Verbesserung der Bestandspflege erreicht wer-den. Sichere und zukunftsf&#xE4;hige Arbeitspl&#xE4;tze sind existenzielle Grundlage der Karlsruherinnen und Karlsruher und m&#xFC;ssen als &#xFC;berragendes Ziel der Wirtschaftsf&#xF6;rderung stehen.&#x201C;<\/p>\n<p> F&#xFC;r Sanmina fordert Stapf eine aktive Rolle der Stadt ein. In Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren wie IHK und IG Metall m&#xFC;sse alles versucht werden, so viele Arbeitspl&#xE4;tze wie m&#xF6;glich zu erhalten. Dazu m&#xFC;sse auch Siemens in die Verantwortung f&#xFC;r seine ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genommen werden.<\/p>\n<p> &#xA0;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr&#xFC;ne schlagen wegen Arbeitsplatzabbau Alarm In Summe &#xFC;ber 1.500 Karlsruher Arbeitspl&#xE4;tze betroffen &#8211; was tut die st&#xE4;dtische Wirtschaftsf&#xF6;rderung? 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