{"id":1100,"date":"2006-02-02T00:00:00","date_gmt":"2006-02-01T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2006\/02\/gruene-befuerchten-nachteile-fuer-karlsruhe-aus-verabschiedung-der-eu-dienstleistungsrichtlinie-eu-gesetze-so-gruenen-stadtrat-klaus-stapf-trimmed\/"},"modified":"2006-02-02T00:00:00","modified_gmt":"2006-02-01T23:00:00","slug":"gruene-befuerchten-nachteile-fuer-karlsruhe-aus-verabschiedung-der-eu-dienstleistungsrichtlinie-eu-gesetze-so-gruenen-stadtrat-klaus-stapf-trimmed","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2006\/02\/gruene-befuerchten-nachteile-fuer-karlsruhe-aus-verabschiedung-der-eu-dienstleistungsrichtlinie-eu-gesetze-so-gruenen-stadtrat-klaus-stapf-trimmed\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE bef\u00fcrchten Nachteile f\u00fcr Karlsruhe aus Verabschiedung der EU-Dienstleistungsrichtlinie \u201eEU-Gesetze\u201c, so Gr\u00fcnen-Stadtrat Klaus Stapf, \u201e [TRIMMED]"},"content":{"rendered":"\n<p> <\/p>\n<div class=\"headline\"> <b>GR&#xDC;NE bef&#xFC;rchten Nachteile f&#xFC;r Karlsruhe aus Verabschiedung der EU-Dienstleistungsrichtlinie<\/b><\/p>\n<p> &#x201E;EU-Gesetze&#x201C;, so Gr&#xFC;nen-Stadtrat Klaus Stapf, &#x201E;wirken zun&#xE4;chst immer fern und theoretisch, haben aber h&#xE4;ufig direkte Auswirkungen auf unseren Alltag. Besonders unangenehme Auswirkungen bef&#xFC;rchten wir GR&#xDC;NEN bei der geplanten EU-Dienstleistungsrichtlinie zur &#xD6;ffnung und Liberalisierung des europ&#xE4;ischen Binnenmarkts f&#xFC;r Dienstleistungen.<br \/> Unter die Richtlinie, die Gesetzescharakter hat, sollen auch &#x201A;Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse&#x2019; fallen, konkreter: &#x201A;Leistungen der Daseinsf&#xFC;r-sorge, die gegen Entgelt angeboten werden&#x2018;. Betroffen k&#xF6;nnten z.B. die Bereiche Soziales, Kultur, Bildung, Entsorgung und Energieversorgung sein. Neben Aufgaben von Bund und Land wie beispielsweise der Bew&#xE4;hrungshilfe gibt es hier sehr viele kommunale Handlungsfelder. In Karlsruhe k&#xF6;nnten Leistungen und Einrichtungen wie Heimunterbringung, Schwimmb&#xE4;der, Stadtbibliothek oder M&#xFC;llentsorgung betroffen sein, eben alle kommunalen Leistungen der Daseinsf&#xFC;rsorge, f&#xFC;r die die B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger Geb&#xFC;hren oder Entgelte entrichten oder in anderer Weise bezahlen. Nach dem Gleichbehandlungsprinzip besteht sogar die M&#xF6;glichkeit, dass die Stadt finanzielle Unterst&#xFC;tzungen, die sie derzeit f&#xFC;r diese Bereiche leistet, auch privaten Dienstleistern gew&#xE4;hren m&#xFC;sste.<\/p>\n<p>Auch die geplanten &#xC4;nderungen nach dem Herkunftslandprinzip k&#xF6;nnen sich negativ auf Karlsruhe auswirken, wenn zum Beispiel Leistungen von Karlsruher Handwerkern in Konkurrenz mit Unternehmen treten m&#xFC;ssen, die ihre Arbeitnehmer in Karlsruhe besch&#xE4;ftigen, aber nach den Gesetzen des Herkunftslandes bezahlen und Regeln und Standards des Herkunftslands z.B. bei Arbeits- und Verbraucherschutz anwenden&#x201C; f&#xFC;hrt Stapf weiter aus. &#x201E;Diese Gefahren sind sehr real, weil sich im internationalen Dienstleistungssektor immer mehr gro&#xDF;e &#xFC;bernational agierende Dienstleistungskonzerne bilden, die nur darauf warten, in diesen Bereichen Fu&#xDF; zu fassen. Freilich k&#xF6;nnte es auch Chancen f&#xFC;r einige wenige Karlsruher Unternehmen geben, aber die Gefahren sind nach derzeitiger Gesetzesvorlage ungleich gr&#xF6;&#xDF;er.&#x201C;<br \/> Die GR&#xDC;NEN bef&#xFC;rchten langfristig eine Abw&#xE4;rtsspirale bei Sozial-, Verbraucher- und Umweltstandards und schwindende Handlungsm&#xF6;glichkeiten der Stadt. Deshalb unterst&#xFC;tzen die GR&#xDC;NEN die Kritiker der Dienstleistungsrichtlinie wie Attac und Verdi, die f&#xFC;r 14. und 11. Februar zu Demonstrationen nach Stra&#xDF;burg aufrufen.<br \/> &#x201E;Die Dienstleistungsrichtlinie muss sozial ausgewogen und unter Ber&#xFC;cksichtigung der nationalen und regionalen Regeln und Standards gestaltet werden. Ohne diese wesentlichen &#xC4;nderungen m&#xFC;ssen wir einen R&#xFC;ckbau auf ein deutlich niedrigeres Niveau auch in Karlsruhe bef&#xFC;rchten&#x201C; schlie&#xDF;t Stapf.<\/p>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GR&#xDC;NE bef&#xFC;rchten Nachteile f&#xFC;r Karlsruhe aus Verabschiedung der EU-Dienstleistungsrichtlinie &#x201E;EU-Gesetze&#x201C;, so Gr&#xFC;nen-Stadtrat Klaus Stapf, &#x201E;wirken zun&#xE4;chst immer fern und theoretisch, haben aber h&#xE4;ufig direkte Auswirkungen auf unseren Alltag. 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