{"id":1095,"date":"2006-01-05T00:00:00","date_gmt":"2006-01-04T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2006\/01\/gruene-fuer-fair-gehandelte-waren-im-karlsruher-rathaus\/"},"modified":"2006-01-05T00:00:00","modified_gmt":"2006-01-04T23:00:00","slug":"gruene-fuer-fair-gehandelte-waren-im-karlsruher-rathaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2006\/01\/gruene-fuer-fair-gehandelte-waren-im-karlsruher-rathaus\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE f\u00fcr fair gehandelte Waren im Karlsruher Rathaus"},"content":{"rendered":"\n<p> <b>GR&#xDC;NE f&#xFC;r fair gehandelte Waren im Karlsruher Rathaus<\/b><\/p>\n<p>Viele mit st&#xE4;dtischen Haushaltsmitteln beschaffte Waren stammen aus L&#xE4;ndern, in denen die Einhaltung grundlegender Sozial- und Umweltstandards gesetzlich nicht geregelt ist oder nicht ausreichend kontrolliert wird. Die Karlsruher GR&#xDC;NE Gemeinderatsfraktion will deshalb mit einem Antrag an den Gemeinderat dem Oberb&#xFC;rgermeister empfehlen, eine Dienstanweisung zur Beschaffung fair gehandelter Waren zu erlassen.<\/p>\n<p>&#x201E;Dadurch w&#xFC;rde den st&#xE4;dtischen Dienststellen erm&#xF6;glicht, im Einzelfall auch etwas teurere Produkte einzukaufen, wenn diese den Bestimmungen des fairen Handels gerecht werden&#x201C; erl&#xE4;utert Stadtr&#xE4;tin Bettina Lisbach das Anliegen ihrer Fraktion. &#x201E;Zwar sollte der Schwerpunkt auf der Beschaffung von Waren aus der Region liegen. Wenn aber auf Importware zur&#xFC;ckgegriffen wird, sollte fair gehandelten Waren der Vorzug gegeben werden. Das betrifft insbesondere Produkte des t&#xE4;glichen Bedarfs wie Kaffee, Tee, Orangensaft, Bananen, kakaohaltige Produkte, Sportb&#xE4;lle f&#xFC;r Schulen und &#8211; je nach Jahreszeit &#8211; auch Schnittblumen.&#x201C;<\/p>\n<p>Der Kauf fair gehandelter Ware entspricht dem Gedanken der Lokalen Agenda 21, dem sich Karlsruhe verpflichtet hat. &#x201E;Durch eine entsprechende Dienstanweisung des Oberb&#xFC;rgermeisters w&#xFC;rde die Stadt mit gutem Beispiel voran gehen und k&#xF6;nnte gleichzeitig f&#xFC;r Unternehmen der freien Wirtschaft und f&#xFC;r Privathaushalte in unserer Stadt entsprechende Impulse geben&#x201C; hei&#xDF;t es in der Pressemitteilung der GR&#xDC;NEN Fraktion.<\/p>\n<p>&#x201E;Die Gemeinde Rheinstetten ist bereits einen &#xE4;hnlichen Weg gegangen, wie wir ihn nun auch f&#xFC;r Karlsruhe fordern&#x201C; so Stadtr&#xE4;tin Lisbach &#x201E;Die Rheinstettener Dienstanweisung zur fairen Beschaffung ist bundesweit vorbildhaft und wird immer wieder in Projektinitiativen und Workshops zur Lokalen Agenda 21 positiv erw&#xE4;hnt.&#x201C; Karlsruhe sollte sich nach Auffassung der GR&#xDC;NEN Gemeinderatsfraktion als eine der ersten gr&#xF6;&#xDF;eren St&#xE4;dte in Baden-W&#xFC;rttemberg mit dem Erlass einer solchen Dienstanweisung profilieren.<\/p>\n<p>Der faire Handel unterst&#xFC;tzt gezielt Produzentinnen und Produzenten in Entwicklungs- und Schwellenl&#xE4;ndern. Durch gerechtere Handelsbeziehungen sollen die Le-bensbedingungen der dort lebenden Menschen verbessert und langfristig ungerechte Weltwirtschaftsstrukturen abgebaut werden. Auch muss ausbeuterische Kinderarbeit ausgeschlossen sein. Beim fairen Handel sichern verl&#xE4;ssliche Mindestpreise und Aufschl&#xE4;ge f&#xFC;r soziale Projekte ein angemessenes Arbeitseinkommen. Nebenbei wird so ein h&#xE4;ufig aus Armut heraus erzwungener Raubbau an der Umwelt verhindert.<br \/> &#xA0;<\/p>\n<div class=\"headline\">\n<p> <\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GR&#xDC;NE f&#xFC;r fair gehandelte Waren im Karlsruher Rathaus Viele mit st&#xE4;dtischen Haushaltsmitteln beschaffte Waren stammen aus L&#xE4;ndern, in denen die Einhaltung grundlegender Sozial- und Umweltstandards gesetzlich nicht geregelt ist oder [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-1095","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressemeldungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1095","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1095"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1095\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1095"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1095"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1095"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}